Donnerstag, 3. April 2014

Kichererbsen: Es gibt nichts schöneres als schmutzige Finger

Kennst du das auch - die Kinder kommen mit geröteten Wangen, vor Dreck stehenden Hosen und mit schwarzen Fingern von einem erfolgreichen Nachmittagsausflug vom Spielplatz (oder wahlweise aus Nachbars Garten) zurück. Du klopfst dir auf die Schulter und denkst: Gut, dass du sie aus dem Haus gelassen hast - sie hatten Spaß und fallen gleich totmüde ins Bett.

Jeans werden bei uns nur noch upcycelt


Aus dem Grunde kann ich mich auch über Löcher an den Knien und über grasgrüne Flecken nicht aufregen. Nichts macht mehr Spaß, als sich über eine moosige Wiese zu rollen oder auf den Knien über einen völlig vermatschten Bolzplatz zu rutschen, als sei man Christiano Ronaldo nach dem entscheidenden Treffer in der Fußball-Europameisterschaft. Das dabei auch mal die eine oder andere Beule den Kopf der Kinder ziert, lässt sich leider nicht ganz vermeiden. Aber (das gilt besonders für alle Besuchskinder, die es nicht gewohnt sind, sich an der frischen Luft zu bewegen) wir haben eine gute Versicherung!

Krankheitserreger flüchten freiwillig 


Und das ist auch für uns Eltern gut - Kinder die wenig krank sind, fehlen auch nicht so oft in der Schule! Wer sich also im Dreck so wohl fühlt, dass üble Krankheitserreger freiwillig die Flucht ergreifen, hat doppelt gewonnen und macht nebenbei seine Eltern glücklich. Darum bin ich auch aus der Winterstarre erwacht und habe mich in meinen Garten begeben. Und was soll ich sagen? Es gibt nichts schöneres, als schmutzige Gartenfinger, die nach Unkraut gezupft und diverse Wurzeln vernichtet haben. Und weil Schmutz doch auch glücklich machen kann, habe ich beschlossen, keine Gummihandschuhe bei der Gartenarbeit zu tragen.

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