Freitag, 28. Februar 2014

Weitermachen oder aufhören, das ist hier die Frage

Vielleicht ist das der falsche Zeitpunkt. Vielleicht ist mein Blick momentan vom vielen Hundesabber etwas getrübt. Vielleicht sollte man aber auch den Zeitpunkt nutzen, und gehen, wenn es am schönsten ist ...

Die Frage ist doch: Liest diesen Krempel in der Kinderküche überhaupt jemand? Lohnt sich die hineingesteckte Zeit, der Aufwand?
Es ist noch gar nicht all zu lange her, da stellte sich mir die gleiche Frage - und doch kommen mir Zweifel an meiner Bloggerei. Wenn ich, wie heute morgen mal wieder, in den Untiefen des WWW herumstöbere und allerhand Blogs antreffe, die ein unheimlich ansprechendes Aussehen haben, dutzende Beiträge vorweisen können und hunderte von Lesern anziehen. Was will ich dann also mit meiner komischen Kinderküche?

Klar, ich könnte nur so für mich schreiben. Das kann ich aber auch, OHNE dass alle Welt mitliest. Wer einen Blog betreibt, will schließlich gelesen werden, hat doch auch etwas zu erzählen. Aber - und das nährt die Zweifel regelmäßig - wer gelesen wird, bekommt auch zwischendurch Feedback. Aber oft dümpeln meine Beiträge so im luftleeren Raum - nicht mal die NSA interessiert sich dafür - und bis auf diese wirklich coole Blogparade bei Sunny, gehen meine Artikel im riesigen Angebots-Pool des Internets unter.

Ich habe es an anderer Stelle schon mal aufgegriffen: Wie schafft ihr es zeitlich - einige Bloggerinnen sind sogar alleinerziehend mit Vollzeitjob! - eure Online-Aktivitäten zu organisieren, zu ordnen, zu schreiben und trotzdem euer Rolle als Mensch außerhalb des WWW gerecht zu werden? Ich schaffe es nicht - schaffe kaum den Spagat zwischen Blogkommentationen auf meinen Lieblingsblogs und den neusten Neuigkeiten bei Facebook zu folgen geschweige denn monatlich so viel Inhalt auf meiner eigenen Seite zu produzieren, dass sich meine Leser nicht langweilen und reißaus nehmen.

Darum gibt es jetzt ein Ultimatum - für mich selbst und für meine Blogs:

Für dieses Blog tickt die Uhr noch bis Ostern - wenn ich in der Kinderküche weitermachen soll, dann schreibt mir einen netten Kommentar. Wenn nicht wenigstens fünfzehn Leser STOPP! NICHT AUFHÖREN! schreiben, dann schließe ich die Küche. So macht es nämlich keinen Spaß.


Kommentare:

  1. Ich les hier gern mal, schaff es aber nicht immer zu kommentieren :-(. Ich bemühe mich in Zukunft *lach* LG Jana.

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  2. huch, gerade erst bin ich auf deinen netten blog aufmerksam geworden und schon soll alles ein ende haben? bitte nein! lg

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  3. Nicht aufhören! :)
    Ach, manchmal artet ein Blog halt zu einem Selbstgespräch aus, kenne ich auch.
    Dann wieder, manchmal bei Beiträgen, bei denen ich so gar nicht mit kommentaren rechne, da kommen plötzlich welche.
    Das ist ein auf und ab.
    Manchmal kommentiere ich mich durch die halbe Bloggerwelt, manchmal finde ich einfach nicht die passenden Worte, zumal ich immer versuche mehr als ein "toller Beitrag!" zu schreiben, sondern schon passenden zum Post mit einem Schwank aus meinem Alltag.
    Mach wie du magst. Sollte dir das Schreiben und Zeigen wirklich keine Freude mehr machen, lege eine Pause ein. Gefällt dir die Pause nicht, du vermisst das Mitteilen, dann mache weiter. Ich habe auch "unlustige Bloggerzeiten". Dann sprudelt es aus mir heraus. Dann schreibe ich vor. Zur Zeit liegen 10 Beiträge vorbereitet da, warten auf Veröffentlichung.
    So, muss aufhören, Bettgehzeit :)
    Viele Grüße, Sandra

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    1. Moin Sandra,

      du hast ganz Recht: mir fehlen neben der Zeit, oft auch die passenden Worte für so manchen Blogbeitrag, der mir gefällt. Aber (habe ich ja schon in den letzten Tagen gemerkt... ähem) ich kann nicht ohne Schreiben. Vielleicht lege ich nur mal eine klitzekleine kreative Schaffenspause ein, um alles mal irgendwie zu ordnen. Aufhören kann ich ja nun nicht mehr, nachdem schon fünfzehn Leser hier kommentiert haben ;-)

      Liebe Grüße
      Sandra

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  4. Warum ist mein Kommentar nicht da? Hatte doch ganz lieb geschrieben - weiterbloggen! :)
    LG Timm

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    1. Sind ja jetzt schon fünfzehn Leser, die hier kommentiert haben, dass ich nicht aufhören soll. Das gibt mir zu denken :-D und natürlich freu ich mich darüber wie Bolle. Danke noch mal für dein fleißiges Teilen des Beitrags

      Liebe Grüße
      Sandra

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    2. Das mache ich gerne aber nicht bei Jedem. :)

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  5. Hallo Sandra,

    ich stoße gerade über eine Empfehlung von Timm auf Deinen Blog. Mir gehts selbst auch so ähnlich. Ich schreibe zwar relativ viel auf meinem eigenen Blog, aber Kommentare sind äußerst selten. Die Seitenzugriffe sind schon da, deshalb denke ich mir einfach, dass dann auch gelesen wird. Und die Kommentare deshalb fern bleiben, da ich selbst nicht so der große Kommentierer auf anderen Blogs bin.

    Nur: Hallo toller Blog oder sowas in der Art ist nicht meins, wenn ich etwas kommentiere interessiert mich der Artikel so sehr das ich einfach etwas dazu sagen möchte, oder noch eine Frage habe weil mir vielleicht noch ein paar weiterführende Infos oder Hintergrundwissen fehlt.

    Ich finde es sehr schade wenn man seinen Blog aufgibt, kann Dich verstehen das es frustet, ich abonniere Dich jetzt einfach mal. Weil wenns ab und an eine Mail gibt lese ich doch öfter. RSS Feeds wären mir zuviel, da komme ich garnicht zu. Ein Stichpunkt per Mail macht mich schneller neugierig mal wieder reinzuschneien.

    LG Ellen

    Ich fände es extrem schade wenn

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    1. Hallo Ellen,
      schön, dass Du ihr so liebe Worte schreibst. Ich finde auch, Sandra sollte den Kopf nicht in den Sand stecken. :)

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    2. Danke, liebe Ellen!
      Mir geht es da ähnlich wie dir: Wenn ich ab und an eine Mail mit einem Hinweis bekomme, bin ich schneller mal auf dem einen oder anderen Blog unterwegs.

      Liebe Grüße
      Sandra

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  6. Nicht aufhören!
    Ich bekomme auch nicht zu allen Artikeln Kommentare - um die Sache mal positiv auszudrücken:-) Natürlich ist das schade, aber eben nicht zu ändern. Wie sehen denn deine Besucherzahlen aus? Wie gut bist du vernetzt? Vielleicht kannst du Artikel auf Vorrat schreiben, wenn mal Zeit ist? Sonst postest du eben nicht so viele Artikel. du musst dir doch keinen Stress mit dem Blog machen.
    Viele Grüße
    Ann-Bettina

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    1. Danke für dein Feedback, Ann-Bettina. Natürlich kann nicht jeder auf jeden Beitrag antworten, das artet schließlich auch in Stress aus und das will ich auch nicht verantworten müssen ;-)

      LG Sandra

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  7. Hallo Sandra-Maria,
    nicht aufhören! Das Problem kennt jeder, der in sozialen Netzwerken aktiv ist, dass die Zeit zum Schreiben, Lesen und Kommentieren nicht immer reicht, und irgendetwas außerhalb des Netzes auf der Strecke bleibt. Wer Spaß am Schreiben hat, sollte auf jeden Fall weitermachen, ob nun täglich, wöchentlich oder monatlich gebloggt wird, ist egal.
    Viele Grüße
    Claudia

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    1. Hallo Claudia,
      Du hast einen guten Punkt angesprochen.
      Schnell verliert man sich zeitlich den Netzwerken. Aber eines sollte ein Blogger wissen: ere bestimmt das Tempo. Bei einem News-Blog kann ich verstehen, das täglich gebloggt wird aber ansonsten eben so wie es kommt. :)
      LG Timm

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    2. Das ist eben auch das Problem: Je mehr Netzwerken man angehört, desto mehr Zeit benötigt man auch für die Administration. Aber ohne läuft eben nicht viel. Danke Claudia und Timm, für euren Beitrag ;-)

      LG Sandra

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  8. Ich bin über einen Beitrag von Timm auf G+ hier auf Deinen Blog gekommen.

    Die Frage, weitermachen oder nicht, kannst Du Dir nur selbst beantworten. Macht es Dir Freude, Artikel zu schreiben, oder ist es eher ein Zwang nach dem Motto 'Ich muss ja was schreiben'?

    Letzteres merkt der Leser.

    Was die Zahl der Besucher angeht: Ich blogge seit über drei Jahren, veröffentliche einigermaßen regelmäßig Artikel und bin auf g+, twitter und FB vertreten. Trotzdem komme ich bis auf wenige Tage im Jahr (zu Weihnachten / Silvester) nicht über 50 bis 60 Besucher hinaus. Und dann habe ich eine Absprungrate von 80 - 90 %.

    Ich schreibe trotzdem weiter, weil es mir hilft, meine Gedanken mitzuteilen und das was mich beschäftigt zu verarbeiten.

    Momentan habe ich auch ein mehr oder minder Großes Motivationsproblem. Aber den Blog deshalb aufzugeben ist nicht geplant.

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    1. Das Problem mit den wenigen Kommentaren könnte auch darin bestehen, das man - zumindest beim Kommentieren über google - hier einen Sicherheits-Code eingeben muss.

      Das würde ich - wenn möglich - abschalten, da es abschreckt. Ich würde wetten, das Dir das schon Dutzende Kommentare gekostet hat.

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    2. Oh, danke für den Hinweis. Das ist mir persönlich nie aufgefallen, da ich problemlos antworten kann. Das werde ich direkt versuchen zu beheben.
      Aber das Motivationsproblem, was du ansprichst, kenne ich gut. Genau dann kommt mir der Gedanke einfach alles hinzuschmeißen ... liegt vielleicht auch an der grauen Jahreszeit ;-)

      LG Sandra

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  9. Ich schreibe trotzdem weiter, weil es mir hilft, meine Gedanken mitzuteilen und das was mich beschäftigt zu verarbeiten.

    Sehr schön geschrieben, Marcus. :)
    LG Timm

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    1. Ein herzliches DANKESCHÖN an dich, Timm, fürs fleißige Teilen. Das ist eben die Crux am Schreiben: ich kann schlecht mit, aber OHNE geht gar nicht ;-)

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    2. Hey Sandra,
      mache es so, wie DU denkst und nicht wie andere es wollen - jedenfalls nicht extrem. ;)
      Es geben viele Leute, die schreiben über total uninteressante Themen, wo ich denke, bloß nicht mehr davon.
      Doch Du schreibst Bücher für Kinder, in Deinem Blogtitel werden Kinder und Chaosbewältigung genannt.
      Schreibe doch einfach darüber. Deine Erfahrungen, Deine Gedanken. Nicht nur über das Backen von Kuchen und welches Produkt Du getestet hast.
      Schreibe Deine Welt und ich bin mir sicher, es gibt einige Menschen, die mit in DEINE Welt eintauchen. :)
      Liebe Grüße
      Timm

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