Dienstag, 23. Dezember 2014

Winterpause eingeläutet

Ihr lieben Leserinnen und Leser, liebe Bloggerfreunde und Familienangehörige,

jedes Jahr neigt sich dem Ende - und dieses Jahr ist für mich besonders schnell vergangen. Ich werde jetzt keine langen Monologe darüber halten, was im letzten Jahr alles gut oder weniger gut gelaufen ist. Vieles war super - es haben sich Dinge ergeben und Türen geöffnet, andere haben sich geschlossen. Wie das immer so ist in einem langen Kalenderjahr :-) Danke für eure Treue!!! <3
Ich habe durch Sandras Story-Pics außerdem Bekanntschaft mit zahlreichen lieben Bloggerkolleginnen gemacht und freue mich auf das Bloggertreffen im nächsten Jahr!
Auf der anderen Seite hätte ich gern mehr Zeit mit unzähligen, liegengelassene Projekten verbracht - es gibt einige Ideen, die nur darauf warten freigelassen zu werden. Diese schaffen es dann hoffentlich 2015 ans Licht. Worum es sich handelt, wird auf dem Weg natürlich noch nicht verraten :-)



Heute schicke ich euch nur noch die besten und herrlichsten Weihnachtsgrüße und wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ich verabschiede mich in die Winterpause, ein bisschen Winterschlaf zum Kräfte tranken und Gedanken sortieren.

Mit dem Frühlingsanfang trete auch ich wieder in die Bloggosphäre ein.

Bis dahin, gehabt euch wohl!



eure SaMaRia

Samstag, 20. Dezember 2014

Gewinner der Baker-Ross-Bastelsets stehen fest!



Da sich nur vier Personen an dem Gewinnspiel beteiligt haben, habe ich beschlossen nicht zu losen, sondern euch allen etwas zu schicken. Ich hoffe, ihr habt ganz viel Freude mit den Bastelsachen.

Die Gewinner sind also: 

Kathrin Hochmuth
Bettina von tiggis Welt
Claudia Desens

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Basteln zu Weihnachten mit Baker Ross und gewinnen

Es soll ja Menschen geben, die quieken vor Freude, wenn der Postbote ein Paket der bekannten Online-Mode-Boutique an der Haustür abliefert. Kann ich gar nicht nachvollziehen. Bei uns passiert dies nur, wenn ein neues Päckchen des Bastelgeschäfts Baker Ross zum Testen in unser Haus flattert.

Anfang der Woche war es dann wieder soweit!






Ein Paket, bis oben hin voll mit verschiedenen Bastelmaterialien und kleinen Geschenken für die Weihnachtszeit. Meine Kinder haben sich sofort auf die 3D-Sticker und die bunten Karten gestürzt, um daraus Weihnachtsgrußkarten zu basteln.

Ich persönlich habe mich über das Weihnachtsanhänger-Set gefreut, dazu gab es noch tolle Fasermalstifte mit Metallikeffekt. Damit habe ich sofort begonnen und einen Anhänger im Zentangl-Design bemalt :-)



 Mein Jüngster begeisterte sich besonders für den Weihnachtsstiefel zum Selber nähen.

















Das Set besteht aus einem vorgestanzten bunten Filzstiefel, einer kindgerechten Nähnadel aus Plastik, einem entsprechend langem Faden und diversen Verzierungen aus Filz. Alle Einzelteile lassen sich problemlos lösen. Das Zusammennähen war für meinen Fünfjährigen kein Problem und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.

Wir hatten hier viel Spaß mit den Bastelsachen. Und weil bald Weihnachten ist, und wir es gar nicht mehr schaffen, alles allein zu basteln, möchte ich an wieder etwas an euch verlosen.
Schreibt mir bis Samstagmorgen (8.00 Uhr), entweder hier auf dem Blog, bei Facebook oder Google+, warum ihr eine kleine Bastelüberraschung gewinnen wollt. Ich werfe dann alle Meldungen in einen Topf und ziehe die Gewinner sofort und unverzüglich, damit die Päckchen noch vor Weihnachten bei euch eintreffen.

Und das habe ich für euch: 

einen Weihnachtselch




  • Tannenbaumschmuck zum Selbermachen aus Filz
  • zwei Weihnachtsstieftel (Weihnachstmann und Rentier)
  • zwei Bastelsets Rentierschlitten aus Moosgummi zum Befüllen


Sonntag, 14. Dezember 2014

Story-Pics #50: Weihnachtsmann auf Werbetour

Na, seid ihr auch schon fleißig bei den Vorbereitungen fürs Fest? Oder seid ihr gar schon fertig mit Weihnachtseinkäufen und Menüplanung? Dann können wir ja in Woche 50 der Story-Pics starten!








In dieser Woche habe ich ein besonderes Bild für euch - mir ist nämlich der Weihnachtsmann begegnet, mit seinem fliegenden Rentierschlitten, hoch oben über unseren Köpfen.
Jetzt sagt ihr sicherlich - Weihnachtsmann? Rentierschlitten? Der ist aber früh dran in diesem Jahr!
Das stimmt, aber der alte Mann war auf Promotion-Tour. Ja, auch als Weihnachtmann muss man zwischendurch die Werbetrommel rühren, damit die Verkaufszahlen stimmen und der Osterhase einem nicht den Rang abläuft. Ihr habt sicher in den Medien verfolgen können, dass der Verkauf von Schokoweihnachtsmännern eingebrochen ist. Der Osterhase verkauft mehr Schokoladenfigürchen, als der alte Mann in Rot. Da muss man sich für seine Zielgruppe schon mal etwas Spektakuläres einfallen lassen ;-)

eure SaMaRia

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Um den Schreiberinnen die Arbeit zu erleichtern, werde ich meine Story-Pics jede Woche unter dem Beitrag zusammenfassen. 

Meine Story-Pics 2014

Schuhe, Mutprobe, Tomate, Waldweg, Tee, Herz, Schnuller, Hund, Ausblick, Wolken, überleben, neugierig, rostig, träumen, Arbeit, Erdbeere(n), Eis essen, Hufeisen, Gitarre, Aufkleber, Grabstein, Schlüssel, Flamme, Rentierschlitten

Dienstag, 2. Dezember 2014

Story-Pics #48: Advent, Advent

Das Jahresende ist in Sicht und damit läuft nun auch der Countdown zu den Story-Pics. In dieser Woche habe ich mein Bild aus aktuellen Anlass der Adventszeit gewidmet und ein passendes Gedicht herausgekramt. Mein Wort für diese Woche ist Flamme. Und nun viel Spaß mit dem Gedicht :-)





- "Adventlichter" -
Josef Albert Stöckl
Sobald die erste Flamme
die Dunkelheit durchbricht
da wächst in uns die Sehnsucht
nach Geborgenheit und Licht.
Zwei Kerzen am Adventskranz:
Frohes Schauern ist erwacht
ach, lang wird es noch dauern
bis hin zur Heil'gen Nacht.
Drei Kerzen am Adventskranz:
In's Herz schweift mancher Blick
ruft wehmütig Vergangenes
in's Kerzenlicht zurück.
Vier Kerzen am Adventskranz:
Die Herzen strahlen weit
aus Kinderaugen leuchtet
die hohe Weihnachtszeit.



eure SaMaRia

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Um den Schreiberinnen die Arbeit zu erleichtern, werde ich meine Story-Pics jede Woche unter dem Beitrag zusammenfassen. 

Meine Story-Pics 2014

Schuhe, Mutprobe, Tomate, Waldweg, Tee, Herz, Schnuller, Hund, Ausblick, Wolken, überleben, neugierig, rostig, träumen, Arbeit, Erdbeere(n), Eis essen, Hufeisen, Gitarre, Aufkleber, Grabstein, Schlüssel, Flamme

 

Dienstag, 25. November 2014

Story-Pics #47: Bremen und der Schlüssel zum Tor der Welt

Mein Story-Pic für Woche 47 habe ich bei meinem Wochenendaufenthalt in der wunderschönen Stadt Bremen aufgenommen. Dort habe ich meine liebe Kollegin und Herausgeberin meines Mutter-Kind-Kur-Ratgebers Sandra Gau besucht. (Jaha, noch eine Sandra! Wir können schon bald ein eigenes Sandra-Dorf aufmachen ;-) )






Überall auf dem Boden fand ich diese formschönen Gulli-Abdeckungen und fragte mich, warum, um alles in der Welt, haben die Bremer dort einen Schlüssel abgebildet. Hach, die Antwort war so einleuchtend. Der Reisegruppe außerbremischer Touristen, die lustig hinter dem Reiseführer mit einer wackeliger Plastikblume herdackelten, erzählte dieser dann, dass Hamburg zwar das Tor zur Welt sei, aber Bremen eben den Schlüssel hätte! Die Gulli-Deckel sind fest im Boden verankert, so der Reiseleiter, weil sie gern mal Beine bekommen und in irgendwelchen Vorgärten als Deko verschwinden. Ist ja schon auch sehr ausgefallen, so eine Gulli-Deckel-Deko.
Ich hoffe, ich habs mir jetzt mit euch nicht verscherzt ;-)




eure SaMaRia

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Um den Schreiberinnen die Arbeit zu erleichtern, werde ich meine Story-Pics jede Woche unter dem Beitrag zusammenfassen. 

Meine Story-Pics 2014

Schuhe, Mutprobe, Tomate, Waldweg, Tee, Herz, Schnuller, Hund, Ausblick, Wolken, überleben, neugierig, rostig, träumen, Arbeit, Erdbeere(n), Eis essen, Hufeisen, Gitarre, Aufkleber, Grabstein, Schlüssel

Montag, 17. November 2014

Story-Pics #46: Ahnenforschung

Mein Story-Pic für diese Woche führt uns auf einen Friedhof in Bochum, zur Ahnenforschung ;-)



Was soll ich dazu schreiben? Es ist der Grabstein eines im ersten Weltkrieg gefallenen Ahnen unserer Familie. Der Name noch ganz gut, das Datum kaum mehr zu entziffern. Aber als Bild-Wort für meinen humorvollen Krimi doch ganz passend, denn jeder Krimi braucht mindestens einen Toten. Oder etwa nicht?



eure SaMaRia

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Um den Schreiberinnen die Arbeit zu erleichtern, werde ich meine Story-Pics jede Woche unter dem Beitrag zusammenfassen. 

Meine Story-Pics 2014

Schuhe, Mutprobe, Tomate, Waldweg, Tee, Herz, Schnuller, Hund, Ausblick, Wolken, überleben, neugierig, rostig, träumen, Arbeit, Erdbeere(n), Eis essen, Hufeisen, Gitarre, Aufkleber, Grabstein

Donnerstag, 13. November 2014

Kampftage wie dieser

6.30 Uhr Der Wecker schmeißt mich aus dem Bett, am liebsten noch mal umdrehen.
6.35 Uhr Wasser ins Gesicht
6.40 Uhr Der erste Kaffee auf der Terrasse, schweigend
6.59 Uhr Frühstück, einer will Toast, einer zwei Protionen Müsli, einer will lieber nichts, ich will wieder ins Bett
7.10 Uhr Der Jüngste singt, die anderen
AKKU LEER
schreien, dass er endlich still sein soll
7.20 Uhr Streit im Badezimmer. Wer darf zuerst auf die Toilette?
7.30 Uhr Die Große findet ihre Schuhe nicht, der Jüngste will keine Jacke anziehen
7.40 Uhr Tür auf, Kinder raus, Ruhe

8.00 Uhr Termin mit Zwergkaninchen beim Tierarzt, soll entmannt werden
8.20 Uhr wieder daheim, Bürozeit - 97 Mails, Wie ich in drei Tagen Millionär werden kann oder 20 Kilo Bauchfett verliere
9.00 Uhr Einkaufszettel schreiben, in drei Tagen hat die Große Geburtstag, habe immer noch kein Geschenk für sie
9.10 Uhr Ich irre durch den Supermarkt, Einkaufszettel liegt noch auf der Spüle
10.00 Uhr Habe beschlossen, dass ich kein Spielzeug kaufen werde. Buchladen!
11.00 Uhr Drei Bücher für mich gekauft, Panik, rufe den Göttergatten an, zurück in den Buchladen
11.40 Uhr Kind 1 kommt nach Hause. Du hast deinen Bruder vergessen mitzubringen!
11.50 Uhr Kind 2 kommt nach Hause. Hatte noch ein persönliches Gespräch mit der Lehrerin.
12.00 Uhr schnelles Mittagessen - Memo an mich: für solche Tage vorkochen!
12.20 Uhr Kind 1 und 2 langweilen sich. Nein, ihr dürft nicht an den Computer!
12.30 Uhr Hausaufgabenzeit ist doof
13.20 Uhr Kind 3 kommt nach Hause. Dicke Luft! Habt ihr die Deutscharbeit wieder bekommen? Ich hätte sie vergessen abzuholen, wie ich angeblich versprochen habe. Memo an mich selbst: Alle Versprechen deutlich sichtbar am Küchenschrank notieren!
14.00 Uhr In Eile, Kind 2 muss zum Chor
14.01 Uhr Telefon: Klassenlehrerin von Kind 2 ruft an! Ob ich bemerkt hätte, dass mein Kind heute später aus der Schule kam. Er musste nachsitzen wegen Störung des Unterrichts. Mir wird heiß. Kind 2 ist in der ersten Klasse!

14.15 Uhr Kein Chor für Kind 2. Kind 1 mosert derweil, weil es Klavier üben muss, Kind 3 mault, weil Kind 1 zu laut spielt, Kind 1 schreit, weil Kind 2 die Melodien mitsummt. Kopfschmerzen
15.00 Uhr Suche mein Portemonnaie - Tierärztin kassiert direkt nach der Behandlung
15.15 Uhr Alle Kinder ins Auto. Streit der Drei um den Platz auf dem Beifahrersitz. Warum sind so viele Autos unterwegs, wenn ich es eilig habe?
15.30 Uhr Wartezimmer beim Tierarzt ist voll. Es ist keiner am Empfang, Kind 2 ärgert einen Hund, ich schwitze, habe vergessen Deo zu kaufen.
15.45 Uhr Eine Frau mit Katzenkorb drängelt sich vor, in fünfzehn Minuten muss Kind 3 bei der Chorprobe und in 30 Minuten Kind 1 beim Klavier sein, muss dafür quer durch die Stadt fahren, denke an die vielen Autos auf der Straße
15.52 Uhr Unserem Kaninchen geht es gut, alle ins Auto, Streit, wer den Käfig während der Fahrt auf dem Schoß halten darf, Mama ist wieder gemein, weil das Tier in den Kofferraum muss
16.01 Uhr Kind 3 beim Chor rausgeschmissen. Vor mir fährt die Polizei, ich muss mich leider an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten, kommen wohl zu spät zum Klavierunterricht
16.55 Uhr Schnell zurück, Kind 3 wartet an der Kirche

17.20 Uhr Die Kinder wollen Fernsehen und Pommes, sie wollen immer Pommes oder Pizza, ich habe Gemüselasagne vorbereitet
18.00 Uhr Kind 2 weint, hat sich die Finger geklemmt, Kind 3 hüpft auf dem Sofa, Kind 1 will unbedingt fernsehen, GRRRRR ...
18.30 Uhr Abendessen, lange Gesichter wegen der Lasagne
19.00 Uhr Leseabend von Kind 3 - wir schaffen heute die letzten Kapitel von Fünf Freunde und das Geheimnis der Felseninsel, vom Vorlesen werde ich immer so müde
20.00 Uhr Licht aus, Licht wieder an, Kind 3 will noch einen Apfel
20.15 Uhr Göttergatte auf dem Sofa, sieht einen Krimi, ich bereite die Schokomuffins für den Kindergeburtstag vor, bin so müde von all dem Streit
21.30 Uhr Muffins sind fertig, ich auch, könnte im Stehen schlafen, der Göttergatte pennt auf dem Sofa - liegend


Mittwoch, 12. November 2014

Story-Pics #45: Bitte Lächeln!


Puh, um dieses Bild für die Story-Pics von meinem Handy auf den Rechner zu bekommen, habe ich mächtig geschwitzt. Aber, was lange währt ...


Entstanden ist es auf meinem wöchentlichen Weg durch die Mendener City. Diesen Weg laufte ich seit fast einem Jahr und immer, wenn ich an diesem Aufkleber vorbeilaufe, muss ich lächeln. Dieser Sticker ist wahrscheinlich für so Menschen wie mich auf den Laternenmast geklebt worden, die grübelnd und mit kraus gezogener Stirn durch die Fußgängerzone hetzen. Dabei ist Lächeln gar nicht so schwer :-)

Und damit ihr in dieser Woche auch etwas zu Lächeln habt, schenke ich euch dieses Smily!



eure SaMaRia

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Um den Schreiberinnen die Arbeit zu erleichtern, werde ich meine Story-Pics jede Woche unter dem Beitrag zusammenfassen. 

Meine Story-Pics 2014

Schuhe, Mutprobe, Tomate, Waldweg, Tee, Herz, Schnuller, Hund, Ausblick, Wolken, überleben, neugierig, rostig, träumen, Arbeit, Erdbeere(n), Eis essen, Hufeisen, Gitarre, Aufkleber

Sonntag, 2. November 2014

Story-Pics #44: Lesung im Musikgeschäft

November ist's und bald schon geht auch das Story-Pics-Jahr zu Ende. Und weil ich ja meine Mindestwortzahl erreichen will, kommt hier mein Bild der Woche.






Ist das nicht ein herrlicher Anblick? - Ich meine, wie die ganzen Gitarren da im Hintergrund herumhängen, als hätten sie nichts besseres zu tun! Als Kulisse für die Primierenlesung der Iserlohner Autorengruppe "Waldstadtstifte" machen sie allerdings eine gute Figur ;-)

Mehr als 70 Personen waren bei der Lesung im Iserlohn-Letmather Musikgeschäft Im Takt anwesend, die Stühle bis auf den Letzten besetzt. Mit so viel Resonanz hat niemand gerechnet. Jetzt muss für die nächste Lesung angebaut werden ;-)




eure SaMaRia

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Um den Schreiberinnen die Arbeit zu erleichtern, werde ich meine Story-Pics jede Woche unter dem Beitrag zusammenfassen. 

Meine Story-Pics 2014

Schuhe, Mutprobe, Tomate, Waldweg, Tee, Herz, Schnuller, Hund, Ausblick, Wolken, überleben, neugierig, rostig, träumen, Arbeit, Erdbeere(n), Eis essen, Hufeisen, Gitarre





Donnerstag, 30. Oktober 2014

Vorlesen in Zeiten der digitalen Wunderwelt

Seit Dienstag, dem 28.Oktober, ist sie wieder in aller Munde - die Vorlesestudie 2013 der Stiftung Lesen! Die Nachrichten konnten es nicht oft genug wiederholen, dass ein Drittel der Eltern mit Kindern im Vorlesealter (zwei bis acht) diesen nicht genug vorliest. Gerade bei Familien mit Migrationshintergrund und in bildungsferne Schichten kommt das Vorlesen meist zu kurz. Aber auch berufstätige Eltern finden nicht jeden Tag Zeit ihren Kindern ein Buch vorzulesen, wer kann es ihnen verübeln?

Ein Lesedienst der digitalen Wunderwelt

Am 02.Oktober nahm ein neuer Lesedienst seine Arbeit in der digitalen Welt auf - LivingKidsBooks. Auf der Plattform werden Buchfilme von ausgewählten Kinderbüchern angeboten. Statt knallbunter Sound-und Grafikeffekte, ist lediglich die jeweilige Buchseite zu sehen und zeitgleich wird der Text von einem professionellen Sprecher kindgerecht vorgetragen.  Das Vorlese-Erlebnis für das Kind ist nahe an dem, was es von Eltern oder Großeltern her kennt - nur eben nicht auf dem Schoß des jeweils Vorlesenden, sondern mit einem handlichem Smartphone in den Fingern.

Praktisch für unterwegs - ja.
Praktisch für zwischendurch, wenn Mama/ Papa kocht oder das Geschwisterkind beim Ballett zuschauen muss - keine Frage.
Lesevergnügen mit Kuscheln, Fragen stellen, Bilder anschauen, Buchseiten verknicken, fühlen - Fehlanzeige.

Für meine Kinder leider nichts, denn sie würden sicher nach einem Spiel auf dem Handy suchen, Bilder machen, unsinnige Videos drehen und das Buch, Buch sein lassen ;-)

Lesekompetenz und Bildung liegen eng beieinander

Tatsächlich nimmt die Lesekompetenz unerser Kinder ab. Sind das die apokalyptischen Zeichen unserer digitalisierten Welt oder kann die digitale Medienlandschaft ein Anreiz für mehr Vorlesen bieten? Ich selbst gehöre noch immer zu den steinzeitlichen Elternmenschen, die statt einem Smartphone oder einem Tablet, das gute alte Kinderbuch in der Tasche haben - zur Not auch Comics, denn egal was sie lesen, der springende Punkt ist doch, sie tun es überhaupt!

Der bundesweite Vorlesetag als Zeichen gegen Lesefaulheit

Der bundesweite Vorlesetag initiiert durch DIE ZEIT, die Stiftung Lesen und die Deutsche Bahn AG am 21.November 2014 soll die Menschen an jedem Ort und in allen Bildungsschichten erreichen und für das Vorlesen werben. Auch 90 Prozent der zur Studie befragten Eltern begrüßen diesen Aktionstag als Zeichen für mehr Lesefreude. Im letzten Jahr haben sich bundesweit über 500.000 Vorleser/innen auf den Weg in deutsche Klassenzimmer, Kindergärten und sonstige Einrichtungen begeben - ein Rekordhoch!
Ich persönlich halte diesen Tag allerdings als Tropfen auf den heißen Stein: berühmte Berühmtheiten, Politiker und andere hochkarätige Menschen, die ihr Konterfei gern in der Zeitung sehen, gehen in Schulen und lesen dort für eine Stunde aus einem Kinderbuch vor. Die Presse kommt, macht ein Bild und weiter gehts.

Mehr Lesepaten braucht das Land

Dabei wäre es viel einfacher, den Kindern in den Kindergärten (sorry, Kindertagesstätten) und Grundschulen das Lesen schmackhaft zu machen. Richtet Lesepatenschaften ein, holt euch Menschen ins Boot, die mit dem geschriebenem Wort aufgewachsen sind und heutzutage mehr als genug Zeit haben, um der Generation von morgen Pippi Langstrumpf, Fünf Freunde oder Emil und die Dedektive vorzulesen.
Lesepaten können auch Grundschüler sein, die in Kindergärten vorlesen, Eltern, Omas und Opas, Freiwillige vor ... lasst euch was einfallen, um der nachfolgenden Generation das Lesen näher zu bringen!

Sonntag, 26. Oktober 2014

Stroy-Pics #43: Ein Hufeisen als Glücksbringer

Kürzlich - nein, es ist schon wieder Wochen her - wurde ich von Frau Tonari gefragt, ob ich überhaupt noch mitmachen würde, bei den Story Pics. Eigentlich schon, meinte ich. Aber leider habe ich es bisher nicht wirklich geschafft ... Erst quälte mich mein 'schwarzer Hund', dann waren Sommerferien, dann wurde mein Jüngster eingeschult, dann gab es berufliche Veränderungen und ich darf jetzt in einer Schule eine Kunst-AG leiten, dann kamen die ganzen Elternabende, Schulfest, Projektwoche, ein kaputter Router (und die damit verbundene Internetabstinenz), die Veröffentlichung meines Kurratgebers und dann wieder die Herbstferien ... Himmel! Mein Blog hat darunter mehr als gelitten.


Die letzten Wochen des Jahres, werde ich mich also anstregen, dass auch in meiner Geschichte noch einige Worte verarbeitet werden können. Und das Hufeisen auf dem obrigen Bild wird mir als Glücksbringer dabei helfen :-)



eure SaMaRia

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Um den Schreiberinnen die Arbeit zu erleichtern, werde ich meine Story-Pics jede Woche unter dem Beitrag zusammenfassen. 

Meine Story-Pics 2014

Schuhe, Mutprobe, Tomate, Waldweg, Tee, Herz, Schnuller, Hund, Ausblick, Wolken, überleben, neugierig, rostig, träumen, Arbeit, Erdbeere(n), Eis essen, Hufeisen

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Pubertät, ich komme!

Sobald das erste Kind das Licht der Welt erblickt, wittern Großkonzerne und Werbeveranstalter das große Geld. Sie bestechen die Mitarbeiter in allen möglichen Einwohnermeldeämtern, um an die Adressen junger Eltern zu gelangen. Sie preisen ihnen die besten Windeln, den sichersten Spielkram und die elternfreundlichsten Zeitschriften an. Eine dieser Firmen ist leider auch an unsere Adresse gekommen.





Verwirrt hat mich nicht DASS diese Post in unseren heimischen Briefkasten geflattert kam, sondern WAS darauf zu lesen war:

Sprechen Sie mit Ihrer Tochter über die Pubertät!
Ist das wirklich schon soweit? Es ist doch noch gar nicht so lange her, da habe ich meinen kleinen Schreihals im Kinderwagen durch die Stadt geschoben, versucht sie in den Schlaf zu wiegen und ihr für die erste Kinderkarnevalsveranstaltung ein Kostüm gebastelt.

Dabei liegt das Thema schon viel länger in der Luft, als ich mir im Hier und Jetzt eingestehen will.

Letztens fragte sie noch: "Welchen Monat haben wir?"
Ich darauf: "Oktober. Warum?"
Sie dann: "Dann hat Lara nächsten Monat Pubertät."

Pubertät ist in ihren Augen noch so etwas wie eine Krankheit, was man bekommt und irgendwann hoffentlich auch wieder los wird. Wie ein Schnupfen, der mit Nasenspray behandelt werden kann und dann irgendwie doch von allein wieder verschwindet.

Meine Große ist noch so unbedarft, so kindlich in ihrem Verständnis und doch so kurz vor dem Sprung, eine junge Dame zu werden. Kürzlich fragte sie, ob es denn weh tät, Pubertät zu haben. Ich wollte ihr nicht sagen, dass es eigentlich für uns Eltern anfangs am schmerzlichsten ist, zu sehen, wie aus unseren Kleinen große Leute werden. Mit dem Gedanken muss ich mich erst einmal anfreunden und vielleicht doch die ein oder andere Lektüre über diese 'Krankheit' lesen, damit mich der Zeitpunkt nicht genauso überrascht, wie diese Werbebeigabe.

Hat vielleicht jemand einen Literaturtipp für das Überleben mit pubertärem Junggemüse? Immer her damit :-)


Muttis Testküche: Papageienkuchen als Backmischung

Wer kennt das nicht: Es melden sich einige Freunde der Kinder zum Spielen an und plötzlich springen statt der üblichen drei Verdächtigen sechs Kinder durch den Garten. Wie die Heuschrecken fräsen diese dann meinen Schnuckerschrank leer!
Darum habe ich mir für solche Momente, Backmischungen im Schrank gestellt. Ja, nun schaut nicht so entgeistert! Ein davon ist die Mischung "Papageienkuchen fürs Blech" von Kathi.


Als Kind der ehemaligen DDR kenne ich diese Art Kuchen noch von diversen Kindergeburtstagen. Hach, und die Erinnerungen machen gleich ein paar Jährchen jünger :-)
Die Packung enthält eine Backmischung für den Teig, einer Portion Puderzucker, Lebensmittelfarbe in rot und grün und natürlich die begehrten Zuckerstreusel.



Für die Zubereitung die Backmischung, zusätzlich noch 3 Eier, 150 ml Mineralwasser und 170 ml (150 g) Pflanzenöl in eine Schüssel geben und mit dem Schneebesen oder dem Handrührgerät auf mittlerer Stufe ca. eine Minute zu einem glatten Teig verarbeiten. Fleißige Kinderhände helfen natürlich beim Rühren. Der Grundteig wird - je nach Farbauswahl - in drei oder vier Portionen aufgeteilt und mit dem Farbstoff, mit Kakaopulver vermengt. Erfahrungsgemäß wird der Teig durch den Zusatz (besonders beim Kakao) etwas zu dick. Darum einfach etwas Milch nachliefern.



Und dann geht es an Kleckseln. Abwechselnd die verschiedenen Teigfarben auf dem Blech verteilen und für 20 Minuten bei 180°C ab in den Ofen!


Nach dem Auskühlen mit dem Zuckerguss bestreichen und die Zuckerstreusel - sollten diese vorher nicht im Bauch der Kinder gelandet sein - auf dem Kuchen verteilen. Fertig in gut einer Stunde!

Beim Kindergeburtstag meines Jüngsten kam der Kuchen gut an - allerdings wollte keiner der Jungs ein rosafarbendes Kuchenstück! Warum bloß? Vielleicht ersetze ich beim nächsten Jungs-Geburtstag den rosa Teig durch blaue Lebensmittelfarbe.

Viel Spaß beim Nachbacken

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Kleine Kinderfüße - Lärmbelästigung?



Heute morgen öffnete ich mein Mail-Postfach und mich traf der Schlag. Überschrieben war diese Mail mit der treffenden Betreffzeile Kleine Kinderfüße. Ich erhalte oft Mails, die sich auf meinen Blog beziehen, mit Meinungen, erfrischenden Anregungen und Angeboten, Dinge aus dem Kinderalltag auf ihre Tauglichkeit zu prüfen. Aber so eine Nachricht habe ich noch nie erhalten. Ich wünsche frohes Lesen :-)

Guten Tag, liebe Frau Erdmann, 
wir kennen uns nicht persönlich und ich hätte Sie auch gerne lieber am Telefon gesprochen, aber dieses ist wohl nicht möglich, da ich die Rufnummer verlegt habe. Ich stelle mich nur kurz vor:
Mein Name ist Jessica Hahn* und ich wohne über Ihrer Schwiegermutter in der Heide. Und hier ist schon das Problem, nicht direkt Ihre Schwiegermutter, wenn ich auch hier eigentlich keinen direkten Kontakt mehr haben möchte, aber es ist halt so, dass ich sie schon früher desöfteren darauf angesprochen habe,dass Ihre "Enkel" doch sehr viel und laut herumtollen. Gerade am Wochenende ist das für uns sehr "nervend".

Bitte, das ist jetzt wirklich nicht bös gemeint. Kindermüssen spielen und toben, ganz klar und in einem gewissen Rahmen durchaus zu tolerieren. Aber die letzten Tage waren doch schon sehr krass.
Ich habe wirklich nicht´s gegen das Laufen an sich, ehrlich nicht, aber  das ist so ein, tja wie beschreibe ich das jetzt Mal, so ein "Wummsen" das den ganzen Abend geht. Ich denke, dass der "grösste Tober" Ihr "Kleinster" ist. Wie war gleich der Name?

Ich hatte, als ich noch Kontakt zu Ihrer Schwiegermutter hatte einmal angedacht, anderes Schuhwerk auszutesten, oder halt die Bitte auszusprechen ein wenig "softer" zu laufen.
Ich weiss, das ist schwer hinzukriegen. Ist ja auch nur so ein Gedanke gewesen. Leider kam von Seiten der o.g. Person keinerlei positiver Rückhalt. (Was mich persönlich soooo enttäuscht hat, da wir ja doch die eine oder andere "kindliche Unterstützung geleistet haben.
Und ich möchte auch wirklich nicht gerne hetzen. Ich denke. Ihre Schwiegermutter hat Glück, dass unser Cedric* immer brav auf seinem Stuhl sitzt und nur mal ab und zu "Weihnachtslieder" aus dem Bad erschallen. (Ich weiss wirklich nicht warum, aber er ist der grösste "Weihnachtslieder-Fan" aller Zeiten. Nur leider mag ich seitdem "Frank Sinatras" White Christmas so gar nicht mehr, weil ich es einfach schon so oft gehört habe / A.d.V.)
Wäre es vielleicht möglich, ein ganz klein wenig Unterstützung zu bekommen?!?!
Wir haben hier in unserem kleinen. selbstständigen Handel auch eine kleine Änderung vorgenommen und sind mit unserem "Betrieb" in diesem Jahr umgezogen und haben uns ein wenig vergrössert, aber das braucht halt "Nerven". Und ich mag es so, am Abend bei einem guten Buch zu entspannen. Nur leider wäre da das obige Problem.....
Im Übrigen bin ich ganz begeistert, was ich beim googeln über Ihre Tätigkeiten herausgefunden habe. FINDE ICH EINFACH NUR TOLL !!!! Dieser Mut !!! Bitte, das ist wirklich kein Meckern, nur die Bitte einer Problemlösung !!!
Ganz herzlichen Dank für Ihr Verständniss und liebe Grüsse aus der "Bronx"
*Namen von der Redaktion geändert

Jetzt mal im Ernst: Wie laut dürfen Kinder durch die Wohnung laufen? Wann gilt das Herumtrappeln Kleiner Kinderfüße als Lärmbelästigung? Und warum, zum Henker, beschwert sich die Person, die oben darüber wohnt und nicht die Familie, die darunter ihre Bleibe hat?

Nur gut, dass wir jetzt hier bei uns zu Hause ein eigenes Klavier stehen haben, denn dann kann ich unser Keybord mit zu den Schwiegereltern nehmen. Und wenn dann die Kurzen mal in den Ferien (ja, fast ausschließlich in den Ferien, und nur für ein oder zwei Tage!!!) mal dort übernachten, dann hat die oben verfasste Person einen Grund mehr, mir eine solche Mail zu schicken. ;-)

Schreibt mir eure Meinung