Freitag, 8. März 2013

Kichererbsen: Frauen erhebt euch und kämpft! - Vollzeit für Mütter

Keine fünf Minuten nach sieben Uhr klingelte das Telefon. Dass ich um diese Zeit schon seit mehr als zwei Stunden wach war, lag zum einen daran, dass ich mit meinem Kur-Ratgeber-Manuskript etwas im Rückstand bin und an der Tatsache, dass meine Große zur ersten Stunde Unterricht hat.

Ein Telefonat um diese frühe Morgenstunde - eher ungewöhnlich! Normalerweise bin ich um Sieben noch nicht ansprechbar (mehr als ein Knurren ist da nicht drin). Aber nach vollendeten zwei Stunden Aufwachzeit aus dem schwarz-dunklen Traumnirvana ging ich ans Telefon.

Überraschung. Es war mein Vater, der mir herzlichst zum Internationalen Frauentag gratulieren wollte.
Frauentag?
Ja, heute.
Hm...
Und hast du dich an den gedeckten Frühstückstisch setzen können?
(Meine Gedanken flogen eine Etage höher, wo der Göttergatte nebst zwei grunzenden Minimonstern noch in den süßesten Träumen verharrte)
Verwechselst du das nicht mit dem Muttertag? Der ist noch nicht.

Frauentag. Ich kramte in meiner Erinnerung. Rote Nelken im Knopfloch. Fahnen wehten. Und Menschenmassen marschierten die Heinrich-Rau-Straße (heute Willy-Brandt-Straße) entlang... nee, das war wieder ein anderer feierlicher Moment im Leben eines ehemaligen DDR-Bürgerlings.

Der 08. März - ein wenig in Vergessen geraten ist er ja schon. Der Göttergatte meinte sogar, als ich ihm beim Frühstück vom Anruf meines Vaters berichtete, dass er gar nicht wusste, dass solch ein Tag überhaupt existierte... Naja, er gibt ja auch Mathe und kein Geschichtsunterricht ;-)

Für alle, die es interessiert: Die Entstehung des Internationalen Frauentages.

Und was machen wir Frauen, Mütter, Großmütter, Managerinnen und Firmenchefinnin heute aus unserem höchst eigenen Kampftag? Die UNO hat diesen Tag 1975 zum "Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden" ernannt. Vom Weltfrieden sind wir noch weit entfernt. Vielfach sogar davon, dass Frauen die gleichen Rechte habe, wie die Herren der Schöpfung.
Deshalb fordere ich (solange der Göttergatte noch in der Schule ist...): Frauen erhebt euch und kämpft. Kämpft um euren Herd, kämpft um euer Vorrecht für die Familienernährung zuständig zu sein und lasst euch um Himmels willen nicht die Hausarbeit von den Männern wegnehmen!

Was bleibt uns denn, wenn wir nicht einmal bei der Hausarbeit eine Vollzeitstelle haben? 







Die Initiative von Familien für Familien. Mehr Infos auf der Homepage von Familie2.0 oder hier.

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