Mittwoch, 30. Januar 2013

Kichererbsen: Mein nützlicher Kürbis

Es gibt nützliche Apps, nützliche Geschenke und nützliches Wissen! In meiner Kinderküche gibt es außerdem einen nützlichen Kürbis, der nun bald sein Werk getan hat. Warum ich das schreibe? Weil ich meinem nützlichen Kürbis die Ehre geben will, die ihm gebührt! Denn bald ist er hin.





Alles begann im letzten Frühjahr in meinem neu angelegten Gemüsebeet. Es sollten Zierkürbisse werden - bei der Ernte blickte mich allerdings ein kleiner herzförmiger Hokkaido-Kürbis an. Der Schlingel hat sich einfach in die Tüte mit dem Saatgut gemogelt ...

Ein kleiner Kürbis mit großen Talenten

Die Zierkürbisse sind längst auf ihrem Weg zurück zum Anfang der Nahrungskette. Der kleine Hokkaido wartet noch immer geduldig auf seinen Einsatz als Suppeneinlage, Beilagengemüse oder als vegetarisches Hauptgericht. Und damit ihm die Zeit des Wartens nicht so lang erscheint, hab ich seine großen Talente erkannt und ihm einen Job gegeben, für den er wie geschaffen ist: Er beschwert meinen CD-Rekorder in der Küche, damit dieser dann meine Musik-CDs abspielen kann, während ich in selbiger werkle.

Manchmal ist es eben wie beim Topf mit seinem Deckel

Hat der Topf den Deckel gefunden, kann er sich glücklich schätzen. Ich allerdings sehe das Ende bald schon kommen. Kürbis und CD-Rekorder sind kurz davor, in der Mülltonne zu landen. Denn diese zweckdienliche Symbiose im gegenseitigen Einvernehmen neigt sich dem Ende zu - der Kürbis verfault langsam (kürzlich habe ich eine weiche Stelle entdeckt). Aber ohne den Kürbis, der den Deckel vom CD-Teil beschwert, funktioniert der Rekorder nicht mehr. Eine Zwickmühle - passender Ersatz konnte noch nicht ausfindig gemacht werden.

Und wer soll es nun richten?

Ich bin ratlos. Ja, wer macht es denn nun? Äpfel sind zu klein, mein Rotkohl zu groß, das vor sich hin trocknende "Hasenbrot" ist zu leicht - was bleibt mir also als Alternative? Der Kürbis war einfach perfekt. So etwas finde ich nie wieder ...  Mein Kürbis-CD-Rekorder-Problem hat ein bisschen etwas von der bevorstehenden Bundestagswahl 2013. Kaum ist ein passender Kandidat gefunden, bemerkt man die faulen Stellen. Aber so ist das Leben - nichts ist von Dauer.

Einen schönen Mittwoch wünscht

eure Chaos-Mama Sandra-Maria

Montag, 28. Januar 2013

Schnappwort Woche #4: D wie Drehwurm




D wie Drehwurm



Willkommen bei der Aktion Schnapp-Wort von Always-Sunny! In der dritten Woche sind wieder unheimlich viele Worte zusammengekommen, aus welchen Sunny die Fortsetzung der Geschichte geschrieben hat.

Das Bild ist im letzten Jahr in Kernies Wunderland entstanden. Ich mag diese Art von Karusells - mein Göttergatte nicht. Er bekommt dort regelmäßig einen Drehwurm und sieht danach nicht besonders munter aus.

Ich schenke dir in dieser Woche also das Wort Drehwurm und freue mich auf unseren nächsten Besuch im Freizeitpark.

Liebe Grüße und fröhliches Geschreibsel!


Kichererbsen: Kinderbesuch - nicht ohne meinen Anwalt

Erledigt schließe ich die Kinderzimmertür hinter mir.
"Mama?"
"Was?", knurre ich - schon im Begriff die ersten Stufen hinunter zu gehen.
"Ich hab dich lieb", säuselte mein Mittelkind. Sofort übermannt mich das schlechte Gewissen.
"Ich habe dich auch lieb, mein Hase", antworte ich. Dann habe ich endlich Feierabend.

Den habe ich mir heute auch redlich verdient. Meine Jungs haben sich nämlich einen Freund zum Spielen eingeladen - besser gesagt, das Kind hat sich einen Tag vorher selber bei uns eingeladen.

Nach den ersten fünfzehn Minuten habe ich mir bereits geschworen, dass dieses Kind unsere heimischen Gefilde nie mehr betreten wird. Andernfalls muss ich der Mutter leider unseren (bisher noch nicht vorhandenen) Anwalt auf den Hals hetzen.

Ich bin wirklich Kummer gewohnt. Aber so etwas habe selbst ich in meiner Laufbahn als Super-Mutti noch nicht mitgemacht. Manche Kinder haben wirklich keinen Anstand - und weil sich meine gern an denen orientieren, die Blödsinn machen, hat sich dieser Tag für meine Jungs wahrlich gelohnt.

Nachdem diesem frechen Gör meine selbstgemachten Plinse nicht schmeckten und auf dem Fußboden landeten, wurde unser Kühlschrank auf genießbaren Inhalt hin untersucht. Meinem Super-Mutti-Blick fehlt leider jegliche Steigerungsform von streng, weshalb das eingeladene Junggemüse sich nicht weichkochen ließ.

Bisher haben mich meine Kinder immer verwöhnt: Sobald jemand zum Spielen da war, war Mutti abgeschrieben. Ich konnte die Spülmaschine ausräumen, den Boden staubsaugen oder bloggen. Dieser junge Mann dagegen, war das Paradebeispiel für kindliche Langeweile und den damit verbundenen Resultaten...

... zwei Saurier haben beim Versuch das Fliegen zu lernen, ihren Schwanz und einen Teil des Kopfes verloren.      
... diverse Beyblades können nun wieder neu zusammengebaut werden, vorausgesetzt, wir finden die Schrauben, welche die Kreisel zusammenhalten.
... das Wohnzimmer sah aus, als hätte George Lucas die StarWars-Triologie bei uns neu verfilmt.
... Zur Essknete sage ich nur eins: Vergesst Essknete! Ich bin heilfroh, dass ich alle Knetekrümel aus dem Teppich heraus bekam, bevor mein Göttergatte das Ausmaß der Schlacht bewundern konnte.

Und was lernen wir darau? Ich lasse demnächst wieder die Freundinnen meiner Tochter bei uns spielen und schicke die Jungs zu ihren Freunden nach Hause!

Dienstag, 22. Januar 2013

Schnappwort Woche #3: C wie Chefkoch


Aktion Schnappwort von Sunny geht in die dritte Runde. Letzte Woche kamen wieder 44 Worte zusammen, die Summa summarum 2,20 € für einen guten Zweck gebracht haben. Sunnys Geschichte kann hier nachgelesen werden.

Und weil in der dritten ABC-Woche nun dieser unleidliche Buchstabe C an der Reihe ist, habe ich für Sunny das Wort Chefkoch auserkoren. Das Bild ist übrigens von meiner Großen ;-)

Viel Spaß beim Schreiben der Geschichte!

Samstag, 19. Januar 2013

Experiment Sellerieschnitzel abgeschlossen

Nein, es schmeckt nicht wie ein richtiges Schnitzel. Und nein, wir werden es auch nicht noch einmal ausprobieren.
Das einzige, was an ein ECHTES Schnitzel erinnerte, war dieser beißende Qualm von verbrannten Paniermehl in meiner Küche. Dass unser Rauchmelder nicht angesprungen ist, lag einzig und allein daran, dass die Batterien leer sind.
Mit viel Fantasie sieht es dem Original ähnlich - allerdings nur, wenn die Brille mit Fettspritzern übersät ist!

"Das sieht aber nicht mehr gut aus", meinte der Göttergatte, als ich den gekochten Sellerie in Scheiben schnitt. Angewidert rümpfte er die Nase.
"Sieht aus wie geschnittenes Gehirn..."
"Ja, ist gut jetzt. Raus aus meiner Küche!"
"Jungs, Mama macht wieder Experimente", hörte ich den Göttergatten im Wohnzimmer flöten und schüttelte den Kopf.

Auf dem Teller machte das Sellerie-Schnitzel eine gute Figur. Es präsentierte sich mit goldbrauner Kruste und lächelte uns verführerisch an. Leider stieg zwischen dem verbrannten Paniermehl-Geruch immer wieder ein Duftwolke Sellerie in meine Nase, was den Genuss schmälerte. Sellerie riecht eben wie Sellerie und nicht wie Schweineschnitzel! Der Göttergatte stocherte in seinem Essen herum. Er hatte diesen Blick, der mir sagte, er würde lieber beim Döner-Mann seines Vertrauens vorbei fahren wollen...

Die Große hat sich kurz vor dem Abendessen dafür entschieden, krank zu werden (so entkam sie dem Sellerie). Der Mittlere zog eine Schmollschnute, nachdem er merkte, dass ich ihn mit dem Schnitzel veräppelt habe - einen echten Fleischfresser kann man kein X für ein U vormachen.

Nur dem Jüngsten hat es geschmeckt. Vielleicht lag es daran, dass er Schnupfen hatte und seine Geschmacksnerven etwas beeinträchtigt waren - wer weiß das schon! Er stopfte die geschnittenen Stückchen genussvoll in die Schnute. Der Göttergatte musste vom Tisch aufstehen, weil er wegen des unterdrückten Lachens keine Luft mehr bekam... Bis unser Jüngster merkte, dass mit dem Schnitzel etwas nicht stimmte, war sein Teller leer!

"Das ist eindeutig dein Kind", bemerkte der Göttergatte trocken. 

Und wer bei seinen Lieben das Gesicht des Grauens einmal Live erleben will, für den ist hier das Rezept.

Freitag, 18. Januar 2013

AUGENBLICKE #1

Die Welt ist kunterbunt und rund ... und meine drei Fotogenies haben ihre ersten Aufnahmen für meine kleine Serie, die aus der Idee mit Markus von Alpenblogger.de heraus entstanden ist. Jeden Freitag werde ich eine kleine Bilderserie - geschossen, geknipst und fotografiert von meinen drei Minimonstern - einstellen.

Und jetzt freue ich mich auf eure Kommentare ;-)








Donnerstag, 17. Januar 2013

Gewinnt ein Gratisexemplar: "Knopfaugen und Schokokeks" will gelesen werden

Vor einiger Zeit kam mir die Idee, mich mit einem rosa Plüschhasen-Kostüm in die Fußgängerzone zu stellen und in die Welt hinauszurufen: Ich bin ein Buch - lest mich endlich! (Ja, es handelte sich tatsächlich um eine Idee, die ich aber schnell wieder verworfen habe, weil ich in einem Hasenkostüm extrem unvorteilhaft aussehe!!!)

hier drauf klicken


Nun probiere ich es mal auf diese Art und Weise

Die Schmunzelgeschichten aus meiner Kinderküche habe sich zusammengetan und lauthals beschwert. Die haben richtig auf den Putz gehauen. Nun, bevor sie mir die Tapeten abreißen oder mein gutes Porzellan als Frisbee benutzen, wollte ich den Müttern, Vätern und Großeltern unter meinen Bloglesern die Möglichkeit geben, mal in das Buch hineinzulesen. Eine Leseprobe findet ihr ja hier auf dem Blog.

Wer wissen will, wie es weiter geht ...

... darf an einem kleinen Spielchen teilnehmen und bekommt ein Gratisexemplar geschenkt. Dafür brauchst du gar nicht viel tun. Erzähl mir einfach eine kleine Schmunzelgeschichte und verlinke diese Seite hier in deinem Beitrag. Um zu gewinnen, brauchst du dann nur deinen Beitrag als Kommentar anfügen und schon hast du ein Exemplar von "Knopfaugen und Schokokeks" gewonnen. (Nur zur Info: es ist ein eBook und wird als pdf versandt)

Um das ganze zeitlich einzugrenzen läuft die Aktion bis zum 31. Januar 2013! So, und nun ran an die Tasten, fertig, LOS ...

Ich freue mich auf eure Geschichten.

Schnapp-Wort #2: B wie Blumenstrauß

Der Himmel ist grau, die Wiese ist weiß: Endlich ist Winter.
Den Winter mag ich am allerliebsten, wenn ich ihn von meiner Couch mit einer Tasse heißen Tee bewundern kann.



Und weil ich mich im Winter schon wieder auf den Frühling und natürlich besonders auf den Sommer freue, bekommt Sunny für ihre Aktion "Schnapp-Wort" in der zweiten Woche einen wunderschönen Blumenstrauß geschenkt.

In der ersten Schnapp-Woche kamen 45 Worte zustande, die alle zusammen in diese Geschichte eingebaut wurden. Nachzulesen HIER.

Euch allen einen schönen Schnapp-Donnerstag noch...

Mittwoch, 16. Januar 2013

Kichererbsen: Selbstständig denkende Kinder sind so anstrengend

Als selbstständiges Denken bezeichnet man den Vorgang, wenn ein Mensch sich Informationen aus möglichst unterschiedlichen Quellen sammelt, diese miteinander vergleicht und seine eigenen Schlüsse daraus zieht, die teilweise auch von den Quellen abweichen.
Die Große würde am liebesten zum Basketball gehen, der Mittlere hat bereits Turnen, Fußball, Basketball und Handball ausprobiert und der Kurze hat kein Interesse an Nichts. Selbstständig Denken heißt für meine Minimonster: Die eigene Meinung vertreten und gegenüber dem Muttertier äußern. Dass ich meine Kinder zu selbstständig denkenden Individuen erzogen habe, bereue ich mittlerweile. Die Sache mit dem ganz eigenen Kopf, mit dem eigenen Willen ist wirklich anstrengend.
Das geschieht dann auch meist kurz bevor wir uns auf den Weg zum Sport machen wollen.

"Ich will nicht zum Handball", schreit der Mittlere, als ich ihm die Sporttasche packe.
"Ich auch nicht!", meint die Große.
"Warum das nun wieder nicht?", frage ich genervt, weil es schon wieder kurz nach Vier ist und der Weg zur Turnhalle mit den drei Minimonstern mehr als fünfzehn Minuten dauert - das Umziehen noch nicht mit eingerechnet.
"Es ist langweilig da", schmollt der Mittlere auf dem Treppenabsatz.

Von wegen langweilig! Wir waren erst einmal dort. Wie kann es nach einmal ausprobieren schon langweilig sein? Ich lasse mich nicht auf Diskussionen ein. Das habe ich mehrmals hinter mich gebracht. Jetzt muss endlich mal etwas durchgezogen werden, denke ich.

"Ich will lieber zum Basketball", sagt die Große. Sie hat sich neben den Mittleren auf den Treppenabsatz gesetzt. Vom Kleinsten mal wieder keine Spur. Er schmollt nicht, er versteckt sich lieber.

NÖ! denke ich. Diesmal bestimme ich mit elterlicher Autorität, was das Beste für meine Monster ist. Alle gehen zum Handball. Fertig. Keine Diskussion.

"Das ist aber doof da", sagt die Große. Was allerdings nicht doof ist, denke ich, ist die Tatsache, dass dort alle meine Kinder zur gleichen Zeit in einer Turnhalle untergebracht sind, die wir außerdem noch zu Fuß erreichen können! Das ist eindeutig ein Argument zugunsten von Mama.

"Müssen wir wieder da hin laufen?", fragt der Mittlere den Tränen nah.
"Natürlich laufen wir!", bestimme ich.
"Och nöööö...", schallt es aus zwei Kinderkehlen. Und ob, denke ich und versuche meinem Mittelkind die Schuhe an den Füßen festzuschnallen, was er vehement zu verhindern weiß.

Eigener Wille hin und her - so lange ich das Taxiunternehmen leite, so lange haben sie gefälligst meine Spielregeln zu befolgen ...

"Weiß jemand, wo der Kleinste ist?", frage ich die beiden. Das Mittelkind guckt mich mit diesem Ich-sag-nichts-mehr-ohne-meinen-Anwalt-Gesicht an. Die Große schüttelt den Kopf. Mist! Ich rufe. Keine Reaktion. Ich rufe noch einmal. Wieder nichts.

"Ihr zieht euch schon mal die Jacken an", sage ich zu den beiden. Dann stampfe ich die Treppen hinauf.
"Du musst deine Schuhe ausziehen", höre ich die Große hinter mir herrufen.
Ach, Menno! Immer diese klugen Bemerkungen. Als ich den Treppenabsatz erreiche, kann ich den Kleinsten sehen. Er liegt unter dem Bett der Großen. Mit seinem Pilz im Arm. Und er schläft.

"Gut, ihr habt gewonnen. Wir bleiben zu Hause." Selbst der Jubelschrei seiner Geschwister hat ihn nicht aus dem Reich der Träume geholt.

Donnerstag, 10. Januar 2013

AUGENBLICKE aus Kindersicht - die Welt kunterbund und rund

Die Fotografin


Ich weiß nicht mehr wann und wo es war, aber ich habe vor längerer Zeit eine Ausstellung besucht, in der man als Erwachsener in die Perspektive eines Kleinkindes versetzt wurde. Schränke, Tische und Türklinken waren plötzlich fast unerreichbar (wenigstens für mich laufenen Meter). Die Küchenschränke wirkten bedrohlich hoch, das Sofa sah aus wie ein riesiger Abenteuerspielplatz und unter dem Esstisch war genug Platz für alle Puppen, Teddybären und Plüschhasen.

Hier werden alle ins Rechte Licht gerückt


Begebt euch auf Augenhöhe

Wisst ihr, wie interessant ein Karton aus der Sicht eines Kindes ist? Wisst ihr, wie bedrohlich eine LKW oder Müllfahrzeug wirken kann, wenn man gerade mal einen Meter misst? Und dass eine Mülltonne nicht nur den Weg versperrt, sondern die komplette Weitsicht eines Kleinkindes einschränken kann? Nein? Dann begebt euch mal auf die Knie, begebt euch auf Augenhöhe mit euren Kindern und entdeckt die Welt aus Kindersicht.

Eine Lampe

Ein Geschenk, das begeistert

Ich bin bei Markus von Alpenblogger.at auf diese Aktion aufmerksam geworden und fand es großartig. Seine Tochter bekam zu Weihnachten vom Christkind eine Kinderkamera geschenkt und ist seitdem fotografisch unterwegs und hellauf begeistert von der Technik.
Dabei ist der Fokus kleiner Kinder komplett anders ausgerichtet, als bei uns Erwachsenen. Liebend gern wird die Familie fotografiert, danach alle Stofftiere, Spielzeuge und Bilder an den Wänden. Verrückte Dinge kommen zum Vorschein. Und Schönes.


Drinnen und draußen


AUGENBLICKE festhalten

Meine Kinder lieben es zu fotografieren. Auch die Videofunktion meiner kleinen Digikamera haben sie schnell begeistert ausprobiert. Ewig ist meine Karte voll, weil das 379. Video gedreht wurde. Viele Fotos habe ich einfach gelöscht, aber eben nicht alle. Deshalb wird das Jahr 2013 in meinem Blog auch Platz sein für die AUGENBLICKE meiner Minimonster. Jeden Freitag werde ich eine kleine Bilderserie einstellen, die aus dem Blickwinkel meiner Kinder geschossen wurden. Und ich bin gespannt, was dabei heraus kommt.



Wer mitmachen möchte, darf dies gern tun. Einfach einen Link im Kommentarfeld hinterlassen. :-)

Im Januar ist noch alles möglich: Neue Projekte im neuen Jahr 2013

Nach anfänglichen Schwierigkeiten bin ich von 2013 schon mehr als begeistert. Es haben sich viele neue Möglichkeiten eröffnet, die ich im Dezember noch nicht auf dem Plan hatte. So beginnt mein eBook-Projekt über den Mutter-Kind-Kur-Ratgeber langsam Form anzunehmen. Ich bin der Frau Pelters, einer sehr erfahrenen Kur-Beraterin sehr, sehr dankbar, dass sie mich hat hinter die Kullissen schauen lassen. Das Projekt ist und bleibt spannend. Ich habe mir die Deadline für März gesetzt - mal sehen, ob ich es einhalten kann.

Neue Projekte, neue Möglichkeiten, neue Blogerfahrungen

Da blogge ich ursprünglich seit 2009 im Internetz herum, um feststellen zu müssen, dass ich mich auf diesem Gebiet bisher mehr als dürftig auskenne. Die wenigen Kontakte, die ich habe und die ich wirklich schätze, haben meinen Horizont aber bereits erweitert.

Deshalb laufen ab dem Jahr 2013 verschiedene Projekte in der Kinderküche. Zum einen werden jeden Mittwoch die Kichererbsen (meine kleine Kolumne) durch die Küche kullern.

Jeden Donnerstag wird es ein ABC-Schnapp-Wort-Bild geben, welches ich als Geschenk für Sunnys Blogparade verschenke.

Außerdem habe eine wundervolle Idee von dem lieben Markus von Alpenblogger.at geklaut (er möge mir verzeihen und vielleicht mag er und ihr anderen ja bei mir mitmachen ...) AUGENBLICKE aus Kindersicht - Kurze Fotostrecken meiner Kinder, kleine selbstgemachte Videosequenzen des Jahres 2013 von den Minimonstern. Die AUGENBLICKE werden jeden Freitag aktualisiert.

Der Samstag wird in der Kinderküchen-Rezept-Parade ein neues Kochrezept für unsere kleinen Feinschmecker vorgestellt. Wer gern mitmachen möchte, darf seine Rezeptideen als Kommentar mit Link zu seiner Seite dazu schreiben. Oder einfach im vorgesehenen Feld eintragen.


Mittwoch, 9. Januar 2013

Die Kichererbsen: Ist da etwa Gemüse drin?

Salat ist für Schnecken auch gesund ...
Da haben wir den Salat: Selbst angebaut, selbst geerntet, selbst geputzt und zubereitet und trotzdem nicht gegessen! Wie kann das sein?
Als Assistentin des Familienoberhauptes habe ich die Hauptverantwortung für die gesunde Ernährung der Minimonster.  Für die tägliche Portion Gesundheit arbeitet mein Mutterhirn unaufhörlich, raucht im Supermarkt bei der Auswahl der vollwertigsten Lebensmittel und überschlägt sich förmlich mit der Erarbeitung der kreativsten Küchenideen für den wählerischen Nachwuchs.

Ernährungs-Ratgeber kontra Kindermeinung

Nein, ich bin nicht beratungsresistent. Deshalb habe ich diverse Kochbücher für Kinder, Frauenzeitschriften mit dem Prädikat "todsicher für Kinder geeignet" und allerlei Hilfsmittel, wie aus gesund unbedingt lecker werden kann.
Spiegel Online hat kürzlich einen interessanten Artikel herausgegeben, der sich mit dem Thema Kinder und Gemüse auseinander setzt. Schön geschrieben, hübsche Beispiele drin, interessante Ansatzpunkte und streckenweise kann ich dem wirklich nur zustimmen. Leider stimmen die Minimonster dem Artikel nicht zu ...

Gemüse und Kinder ist wie Frau ohne Handtasche

Was habe ich nicht alles ausprobiert: Letzten Frühling habe ich aus unserem halb verwilderten Hinterhof einen ansehnlichen Gemüsegarten gezauber. Ich habe zusammen mit den Kindern Kartoffeln gesteckt, Salalt ausgesäht und Tomaten angepflanzt. Wir haben sogar zusammen geerntet. Ich habe mir lustige Geschichten ausgedacht, die ich den Minimonstern zum Gemüse erzählt habe. Die verschiedenen Gerichte wurden mit einem faszinierenden Namen zusammen serviert. Dazu wurden mit Hilfe von Ausstechförmchen und abwechslungsreichen Schnitztechniken Tiere, Blümelein und Boote gefertigt. Der Erfolg blieb aus: "Igitt, ist da etwa Gemüse drin?"

Aber, wenn die Oma kocht ...

Ja, wenn die Oma kocht, dann essen die Monster sogar Grünkohl, Weißkohleintopf und Rosenkohl! Wenn Mama Gemüse zubereitet, dann machen alle das typische Gemüse-mag-ich-überhaupt-nicht-Gesicht ... Vielleicht liegt es am Oma-Bonus, den ich leider noch nicht, und wenn meine Kids ihre bisherigen Vorstellungen vom Leben nach "Hotel Mama" wahrmachen, auch nie erreichen werde. Vielleicht liegt es aber auch an Omas Es-wird-gegessen-was-auf-den-Tisch-kommt-Gesicht. Immerhin konnte sie dieses Gesicht in ihrer zurückliegenden Laufbahn als Gemüsekochende Mama perfektionieren! Ich werde daran arbeiten!

Tschühüß bis nächsten Mittwoch sagt  
eure Chaos-Mama Sandra-Maria

Montag, 7. Januar 2013

In der Kinderküche brutzelt es wieder: Weißkohleintopf a la Oma

Den letzten Ferientag habe ich mit kochen verbracht. Dazu wurden alle Reste, die vom letzten Jahr über geblieben sind verbraten. Ich habe einen großen Topf Weißkohleintopf nach dem altbewährten Rezept meiner Oma gemacht, den meine Minimonster sogar gegessen haben. Welch ein Wunder!

Zutaten für das Rezept:

1 kg Weißkohl in feine Streifen geschnitten
1 kg Rindfleisch
1 kg Kartoffeln
3 Zwiebeln fein gehackt
1,5 l Fleischbrühe
Salz, Pfeffer und Kümmel

Der Kohl wird in feine Streifen geschnitten, die Kartoffeln geschält und in Würfel zerteilt. Das Rindfleisch waschen, trockentupfen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Zwiebeln habe ich fein gehackt, damit die Kinder nicht merken, dass sich Zwiebeln im Eintopf befinden. Beides zusammen habe ich dann in ein wenig Butter anbraten lassen. Dazu den Kohl und die Kartoffeln im Topf aufeinander schichten und mit der Fleischbrühe auffüllen.
Alle Zutaten werden nun einmal kräftig durchgekocht und für knapp zwei Stunden auf mittlerer Stufe in Ruhe gelassen.

Adventskalenderrecycling mal anders

Da es in jedem Jahr für die Minimonster mehrere Adventskalender gibt, bleiben immer einige Schokotäfelchen über. Nicht nur, weil sie in unregelmäßigen Abständen vergessen ihre Törchen zu öffnen, sondern auch, weil mein Göttergatte nur auf erlesene Schokolade fliegt und die Kalender-Täfelchen gern ignoriert. Deshalb haben wir gestern alle Schokoladenreste zusammen gesucht und das Geburtstagsmitbringsel des Mittleren für die Kindergartenparty gebastelt.

Dazu wurde die Schokolade im Wasserbad geschmolzen. Ich habe noch einen Rest Palmin gefunden, der sich im Kühlschrank versteckt hatte und auch diesen zum Schmelzen gebracht. In die Schokomasse haben wir dann alle Cerealienreste geschüttet, die sich in den einzelnen Tüten so angesammelt haben. Alles miteinander vermengen und fertig sind die Knusperpralinchen für den Kindergarten.

Was man aus alten Adventskalender noch machen kann, seht ihr hier.

Ich hätte ja gern ein Foto von all den Leckereien gemacht, aber mein Fotoapparat ist seit einigen Tagen wie vom Erdboden verschluckt. Bin mal gespannt, in welchem Kinderzimmer ich ihn wieder finde...

Samstag, 5. Januar 2013

“Knopfaugen und Schokokeks” – Schmunzelgeschichten aus meiner Kinderküche

“Knopfaugen und Schokokeks” – Schmunzelgeschichten aus meiner Kinderküche: pGeschichten von kleinen Monstern und gestressten Monsterbändigern. Dreimal alltäglicher Wahnsinn mit Milchgebiss, Dreikäsehoch aus der Delikatessenabteilung, drei-mal-schwarzer-Kater und nichts ist mehr wie vorher./p pSteckbrief der Monsterbändigerin/p pName: Mariabr / Wohnort: Ein Reihenmittelhaus in der Blumengasse 12br / Verheiratet: mit dem Göttergattenbr / Kinder: die Große, das Mittelkind und der Kleinstebr / Beruf: Hausfrau, Mutter, Ehefrau, … /ppa class="more-link block-button" href="http://www.ewriters.eu/ebook/knopfaugen-und-schokokeks-schmunzelgeschichten-aus-meiner-kinderkuche/"Weiterlesen »/a/p

Mittwoch, 2. Januar 2013

A wie Apfel: Schnapp-Wort Nummer eins für Sunnys Wortschenk-Aktion

Liebe Leser! Wer sich wundert, dass hier ein Bild von einem Apfel zu sehen ist, wobei für diejenigen, die sich nicht sicher sind, ob sie sich nicht verguckt haben, das Wort Apfel auch noch auf dem Apfel drauf steht - nein, das ist kein Versehen, sondern es ist Wort Nummer eins für Sunnys Wort-Schenk-Aktion...

Ich schenk dir ein A wie Apfel...
Die Aktion finde ich großartig! Jede Woche schenken viele Leser der Sunny ein Wort-Bild, woraus sie uns Wort-Bild-Schenkern eine Geschichte schreibt. Soweit, sogut.

Ich nehme diese Aktion zum Anlass mein Kinderküchen-ABC fortzusetzen. Es war so schön im letzten Jahr, dass ich mich vom Alphabet gar nicht verabschieden möchte. Und so wird das Kinderküchen-ABC in diesem Jahr in Bildern fortgeführt, die ich wöchentlich der Sunny vom Blog Always-Sunny zur Verfügung stelle.

Auf eine fröhlichen Kinderküchen-ABC-Bilderserie...

Die Kichererbsen: Dienstag ist Putztag!


Da kichern nicht nur die Erbsen: Gute Vorsätze fürs neue Jahr sind sowas von ... überholt. Meine Güte, ich kann es nicht mehr hören. Genau wie die ewigen Jahresrückblicke. Im Fernsehen, im Radio oder im Internet meinen Hinz und Kunz ihr persönliches Statment abgeben zum müssen. Und ähnlich verhält es sich doch mit den guten Vorsätzen für das neue Jahr.
Jeden Dezmber werden sie gemacht, damit sie im Januar schon gebrochen werden können. Und überhaupt, warum muss gerade der 1.1. dafür herhalten? Man könnte doch seine Vorsätze doch auch am 29. Februar machen. Dann bräuchte man sie nur alle vier Jahre wechseln.


Davon ab, ich habe mir auch grundlegende Dinge überlegt, die ich 2013 ändern möchte. Gute Vorsätze sozusagen. 'Gut' in dem Sinne, ist allerdings keiner davon. Meine Vorsätze sind mit Arbeit, Disziplin und Verzicht verknüpft. Aber wir sind ja Meister im Schönreden!

Ich habe mir nur drei Dinge vorgenommen in diesem Jahr. Diese durchzuhalten, wird schwer genug aber ich finde, DREI ist eine überschaubare Zahl für gute Vorsätze.

1. Und das ist der wichtigste und fast schmerzhafteste Vorsatz: 2013 höre ich auf zu Rauchen. Ja, ich rauche. Nein, also seit dem 1.1. ja nun nicht mehr. Es geht gut. Ich hätte es mir schwerer vorgestellt. (Meister im Schönreden, merkt ihr? Im Ernst: Es ist die Hölle!) Der Grund dafür waren die Minimonster. Sie moserten und monsterten ständig, dass ich gefälligtst aufhören sollte. Nun, meine Minimonster sind mir wichtig (meine Gesundheit auch, klar, aber die Minimonster kommen noch vor meiner Gesundheit, ehrlich). Und so kam der Entschluss und mit dem Entschluss das Ziel. Und die Minimonster haben es noch gar nicht bemerkt...

2. Ich mache mehr Sport! (Ich habe den Göttergatten angewiesen, mir einen Hometrainer zu besorgen!) Ich habe auch schon den perfekten Platz für das Ding: Im Keller unter der Treppe gegenüber vom Waschkeller. Dann kann ich dem Göttergatten beim Wäsche falten und Bügeln zusehen. Und müsste mir nicht nachsagen lassen, ich würde nichts tun! Immerhin hätte ich dann die Ausrede, dass ich unterwegs sei...

3. Dienstag ist Putztag! Von meinen drei 'guten' Vorsätzen wird mir der Dritte am meisten wehtun. Vergesst die Bekämpfung der Sucht, Sport ist ein Sch... dagegen, Putzen ist für mich echte Strafe!!! Versteht mich nicht falsch: Die Kinderküche ist sauber. Nicht völlig keimfrei, schon gar nicht klinisch rein und vom Boden würde ich auch nicht essen... aber, jederzeit können wir Besuch empfangen, ohne dass dieser über Müllberge stolpern oder vor Wollmäusen flüchten muss. Dennoch will ich zum Familienfrieden etwas beisteuern. Nun, ein kleiner Kompromiss wird mich nicht umbringen. Außerdem kommt jeden zweiten Dienstag sicher etwas dazwischen...


Jetzt will ich euch nicht weiter aufhalten! Werde jetzt mal eben aufs Fahrrad springen und meiner Sucht davon fahren, damit der Göttergatte meinen gestern ausgefallenen Putztag nachholen kann...

Tschühüß bis nächsten Mittwoch sagt  
eure Chaos-Mama Sandra-Maria


Schreibt mir eure Meinung