Donnerstag, 24. Mai 2012

W oder Wie formatiere ich nur mein E-Book im Kindle-Format?

Also, nachdem mir vor gar nicht all zu langer Zeit dieser Floh mit dem E-Book buchstäblich ins Ohr gesetzt wurde und ich diesen Floh nach wie vor beherberge, habe ich mich drangegeben und mein erstes E-Book begonnen.

Nun, die Betonung liegt auf "BEGONNEN"... Aber ich habe bereits den Inhalt und das Vorwort geschrieben. Soweit, sogut! Jetzt habe ich versucht mein Vorwort mal bei Kindle einzugeben und als Entwurf gespeichert! Allerding sieht das nicht so aus, wie ich das gern hätte... Und so wird sicherlich noch etwas Wasser den Baarbach entlang fließen, bevor mein Büchlein das Licht der Welt erblickt - es sei denn, irgendjemand kenn irgendeinen, der irgendwen weiß, welcher dann mein Buch in gedruckter Form rausbringen will... :-))))

Wen interessiert, was ich so schreibe, der kann ja mal einen kleinen Blick in mein Vorwort werfen (da es sich noch um die Rohfassung handelt, bin ich für Vorschläge und konstruktive Kritik immer offen):




Endlich ein Schulkind!
von Sandra-Maria Erdmann


Es ist soweit! Ein neuer, nicht gerade unwichtiger Lebensabschnitt liegt vor Ihrem Kind. Die nun folgenden Jahre sind für die Entwicklung der Persönlichkeit und für die spätere berufliche Laufbahn von ganz besonderer Wichtigkeit. Meist trennen sich die Eltern gleichermaßen wie die Kinder mit einem lachendem und einem weinendem Auge von der schönen Kindergartenzeit.

Können Sie sich noch an Ihre eigene Einschulung erinnern? Wie es war, als plötzlich so viel Neues auf Sie einstürmte?
Der Tag meiner Einschulung war gleichzeitig der 20. Geburtstag meiner Lieblingscousine Conny, welchen wir aus praktischen Gründen gleich zusammen feierten. Vor Aufregung ganz krank, konnte ich schon viele Nächte vorher nicht richtig schlafen. Alles war neu für mich: die Schule, meine Mitschüler, der Schulweg und mein neues Zimmer mit dem schicken Schreibtisch, an dem ich zukünftig meine Hausaufgaben machen sollte. Mein rot-blauer Tornister wartete schon seit Tagen in der Ecke meines Zimmers auf seinen Einsatz, genauso, wie die Zuckertüte mit den Leckereien im Kleiderschrank meiner Mutter. Der Tag selber begann damit, dass meine Mutter beim Haare waschen Wasser ins Ohr bekam und ich sie wild auf einem Bein durch die Wohnung hüpfen sah. Das Wasser noch im Ohr, gingen wir zum ersten Mal ganz offiziell den Weg von unserer Wohnung zur Schule. Ich bin dieses Strecke vorher bestimmt schon tausendmal gegangen, doch noch nie mit dem Stolz eines Schulkindes.
Auch meine Lehrerin hat ihren Eindruck hinterlassen, den ich bis heute tief im Herzen trage: eine nette, junge Frau mit roten halblangen Haaren, übersät von tausenden Sommersprossen, welche auf den wohlklingenden Namen „Frau Krötel“ hörte. Das ich sie nun mit „Frau“ anreden sollte, wo ich doch jahrelang „Tante“ zu meinen Erzieherinnen gesagt habe, war für mich ebenso aufregend, wie die vielen neuen Gesichter in meiner Klasse. Und weil ich von Natur ein eher schüchternes Kind war, brauchte ich auch so meine Zeit, um mich im Klassenverband zurecht zu finden. Die Schule war faszinierend und beunruhigend zugleich. Und es ist gut, wenn Sie sich selber noch daran erinnern, das hilft Ihnen, Ihrem Kind gerade in der schwierigen Anfangsphase ein wenig den Rücken zu stärken und Mut zuzusprechen.

Aber auch Sie als Eltern, haben bestimmt viele Fragen vor der Einschulung. So erging es mir, als meine Große plötzlich mit stolz geschwollener Brust vor mir stand und mit Recht meinte: „Ich bin jetzt groß. Ich bin nämlich ein Vorschulkind!“ Und, Sie dürfen mir glauben, das Vorschuljahr im Kindergarten ist viel, viel kürzer, als alle anderen Jahre zuvor! So viele Fragen, so viele Dinge zu beachten und vor allem so viele wichtige Entscheidungen, die es zu berücksichtigen gilt. Welche Schulform ist für mein Kind die Richtige? Waldorf-, Montessori- oder doch lieber normale Regelschule? Welchen Tornister soll ich kaufen? Was brauchen wir alles für die Schule und ist mein Kind denn auch gut vorbereitet? Fragen über Fragen, die Ihnen sicherlich nicht den Schlaf rauben und doch auf Beantwortung warten.

Der Alltag mit einem Schulkind wird sich ändern, das betrifft Sie und Ihr Kind, eventuell auch Geschwisterkinder. Der Eintritt in die Schule ist für alle Beteiligten ein ganz neuer und ganz besonderer Schritt, welcher mit ein paar klugen Organisationen und Vorbereitungen schnell und reibungsfrei zu schaffen ist. Schule soll vor allem eins: Spaß machen und auf das Leben vorbereiten. Unterstützen Sie Ihre Kinder, indem Sie die Freude am Lernen aufrecht erhalten und die kindliche Neugier wecken. So ebnen Sie Ihrem Kind den Weg fürs Leben!

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