Mittwoch, 30. Mai 2012

T wie terrorisieren oder Helfen Wasserbomen wohl gegen Läusebefall?

Ein fröhliches Liedchen auf den Lippen, legte ich die Hacke zur Seite, wohl wissend meinen Garten in deutscher Gründlichkeit auf alle möglichen Unkrautspuren hin geprüft zu haben, als sie mir ins Augen sprangen: LÄUSE auf meinen LUPINEN!

Ich habe ja schon viel gesehen, bin an alles mögliche Getier gewöhnt, kann Zecken aus meinen Kinder pulen ohne umzufallen und bin selbst Spinnen gegenüber nicht mehr ganz so skeptisch, aber DAS hat selbst meine Vorstellungskraft übertroffen.

iiiiiiiihhhhhhh... LÄUSE


Zentimetergroße Blattläuse, fingerdick, alles voll... (es ekelt mich noch immer, wenn ich nur dran denke)!!!

Und weil ich Bio-Kartoffeln angepflanzt habe, Bio-Kohlrabi züchte und hoffentlich auch bald Bio-Gurken ernten kann, will ich auch BIO-LUPINEN haben. Deshalb brauche ich dringend einen nützlichen Tipp gegen dieses Ungeziefer!

Meine google-Ergebnisse waren sehr ernüchternd: Bauen sie sich ein Insektenhotel und züchten sie natürliche Fressfeinde. Wo krieg ich denn so schnell so viele Fressfeinde her? Vielleicht von ebay oder amazon?

Werde wohl erst mal die Kids damit beauftragen Wasserbomen auf die Viecher zu schmeißen... ist bestimmt effektiver, als auf genug Feinde zu warten oder Gift einzusetzen.

Donnerstag, 24. Mai 2012

W oder Wie formatiere ich nur mein E-Book im Kindle-Format?

Also, nachdem mir vor gar nicht all zu langer Zeit dieser Floh mit dem E-Book buchstäblich ins Ohr gesetzt wurde und ich diesen Floh nach wie vor beherberge, habe ich mich drangegeben und mein erstes E-Book begonnen.

Nun, die Betonung liegt auf "BEGONNEN"... Aber ich habe bereits den Inhalt und das Vorwort geschrieben. Soweit, sogut! Jetzt habe ich versucht mein Vorwort mal bei Kindle einzugeben und als Entwurf gespeichert! Allerding sieht das nicht so aus, wie ich das gern hätte... Und so wird sicherlich noch etwas Wasser den Baarbach entlang fließen, bevor mein Büchlein das Licht der Welt erblickt - es sei denn, irgendjemand kenn irgendeinen, der irgendwen weiß, welcher dann mein Buch in gedruckter Form rausbringen will... :-))))

Wen interessiert, was ich so schreibe, der kann ja mal einen kleinen Blick in mein Vorwort werfen (da es sich noch um die Rohfassung handelt, bin ich für Vorschläge und konstruktive Kritik immer offen):


Montag, 14. Mai 2012

V wie Verfahren oder Wie wir zum Tierpark wollten und am Tennisplatz angekommen sind

Unser Sonntagsausflug ging diesmal zum Tierpark nach Hamm. Da wir stolze Besitzer einer RuhrtopCard sind, werden sich diese Ausflüge in diesem Jahr sicher noch etwas häufen. Soweit, so gut! Wir waren also auf dem Weg nach Hamm (Westfahlen) und hatten uns statt TomTom den HansHans mitgenommen!
Hans sagte links abbiegen und wir bogen ab. Hans sagte, die nächste rechts abbiegen und wir bogen ab. Auf dem Rücksitz meuterte das Junggemüse und verlangte nach Unterhaltungsprogramm. Zwischendurch flötete Hans wieder 'links abbiegen'. So viel wollte ich von Hamm gar nicht sehen! Wir sind sogar am Oberlandesgericht vorbeigekommen und mussten dann wieder 'rechts abbiegen'. Als wir dann irgendwo in einer Sackgasse steckend nicht glauben konnten, dass wir unser 'Ziel erreicht' hatten, wurden wir ungeduldig.
Mein Göttergatte beschimpfte Hans, während ich versuchte die Meute zu beruhigen.
"Das sieht aus wie ein Tennisplatz!" bemerkte ich gelassen, weil ich ohne Hans, nur mit einem Blick auf die Beschilderung wahrscheinlich längst angekommen wäre.
"Grrrr..." knurrte mein Mann, streichelte Hans und gab die Zieladresse nochmals ein.

IHRE ROUTE WIRD BERECHNET

Konnten wir dem Ding trauen, mussten wir den ganzen Weg durch die Stadt zurück, um den Tierpark zu erreichen. Sowas aber auch! Traue niemals einem Navigationsgerät...

Donnerstag, 10. Mai 2012

Z wie zweifeln oder Kann man wohl im Frühling noch Weihnachtsplätzchen backen?

Ja, wir sind eine verrückte Familie! Seit gestern wissen es nun auch noch diverse Nachbarskinder. Nicht, dass es ihnen in den letzten Monaten, seit wir hier heimisch geworden sind, nicht schon auf die ein oder andere Art und Weise aufgefallen wäre - seit gestern ist es nun allerdings amtlich!

Warum?

Wir haben gestern Nachmittag Weihnachtsplätzchen gebacken... Gut, man könnte die Dinger auch Frühlingsplätzchen, Sommerplätzchen oder sonst irgendwie nennen (und ich habe wohlwissend auch auf Sterne, Tannenbäume und Weihnachtsmänner verzichtet, bei der Auswahl der Ausstechförmchen!)...

Und das Ganze kam so ins Laufen:


Meine Große: "Mama, können wir was backen?"
Mutter (also ich, in meine Recherchearbeit vertieft): "Hm..."
Meine Große: "Gut!"

wenige Minuten später...

Meine Große: "Mama, ich hab hier ein Rezept abgeschrieben."
Mutter (schaut erstaunt auf): "Toll! Das finde ich großartig, dass du schreiben übst."
Meine Große: "Ich hab nicht geübt, das wollen wir jetzt backen."
Mutter : "Backen?" (ein Blick auf das Rezept, verriet mir, dass es sich um Weihnachtsplätzchen aus Connies Backbuch handelte) "Also, ich weiß nicht."
Meine Große: "Du hast es versprochen!!!" (hab ich das?)

Kurz darauf klingelte es an der Tür und ein Nachbarskind stand davor. Begeistert erzählte mein Kind dem anderen Kind von unserem Vorhaben und das andere Kind klatschte vergnügt in die Hände. Hurra, backen! Ich rappelte mich also auf (meine Recherche würde wohl warten müssen!) und suchte die Zutaten zusammen und dann haben wir gebacken. Kurz vor dem ausrollen und ausstechen der Plätzchen kam dann noch ein Nachbarskind vorbei. Natürlich war dieses genauso begeistert vom Ausstechen der Plätzchen, wie die anderen Vier...


Hurra, wir backen Plätzchen!!!

Dienstag, 8. Mai 2012

Z wie zusammenfassen oder Manchmal ist es nicht so wie scheint

Als ich gesten Abend unterwegs zur Chorprobe war, fiel mir ein kleiner roter Opel Corsa auf. In großen Fettgedruckten Lettern stand "BÖSE ONKELZ" auf der Heckscheibe und völlig im Gegensatz dazu stand ein niedlicher kleiner weißer Teddybär mit einem roten 'Ich liebe dich'-Herz auf dem Amaturenbrett.
Dieses Bild passte genausowenig, wie ich, die ich in meinen abgewetzten Doc Martens zur Chorprobe eines Kirchenchors ging.




Manchmal sollte man die Dinge halt nicht nach seinem Äußerem beurteilen...

Montag, 7. Mai 2012

y wie (da fällt mir nix zu ein außer ) yamyam oder Die RuhrtopCard, das Wochenende und meine Kinder

Mensch Leute, was haben wir schon an Geld gespart, seit wir unsere RuhrtopCard haben. Die Entscheidung war wirklich richtig und hat sich im wahrsten Sinne schon bezahlt gemacht. Also, für uns Eltern, wohlgemerkt, denn die lieben Kleinen fangen schon an zu meutern...




Im Naturkundemuseum Dortmund

Im Sea Life Oberhausen

Unter den Sternen von Bochum




Unter Tage im Bergbau-Museum Bochum

Zu viel Kultur, zu viele Museen und zu viel Herumgerenne - ob das nicht langsam Kinderquälerei wäre.
-Nein! Das ist pädagogisch wertvoll!
-prädalogisch-was?
- Na, gut für die Zukunft - für eure Zukunft - für die Zukunft Deutschlands! Wir wollen doch schließlich, dass aus euch was wird. Und dazu gehört nun mal auch eine winzig kleine Portion Kultur!
-Aber wir wollen mal wieder spielen...
-Nix da! Spielen wird völlig überbewertet...

Naja, vielleicht sollten wir am nächsten Wochenende mal schwimmen gehen mit der Bande. Drei Museen innerhalb einer Woche sind doch reichlich viel für so ein Junggemüse...

Donnerstag, 3. Mai 2012

X wie x-perimentieren oder Rebeccas Lecka-Schmecka-Quark-Nachtisch

Da meine Große mit ihrem 21. Lebensjahr ausziehen möchte, haben wir sie mal dezent darauf hingewiesen, dass sie dann ja auch irgendwie ihr Geld verdienen müsse. Gut, hat sie gedacht, werde ich Köchin. Und weil sie jetzt schon immer mal übt, habe ich hier ihre erste eigene Kreation. Den Namen hat sie ihrem Gericht selbst gegeben und hier kommt das Ergebnis (Sie würde es ja selber schreiben, aber, nun, so als Erstklässler... es würde einfach zu lange dauern...)

Rebeccas Lecka-Schmecka-Quark-Nachtisch (für ungefähr ganz viele Leute... so bis 8 Personen)


  • 1 Becher Quark (500 g)
  • 1 Becher Jogurt (500 g)
  • 2 Becher Vanillejogurt (a 100 g)
  • Heidelbeermarmelade zum Süßen (so viel, wie man will)
  • 500 g Himbeeren 
  • SAHNE




Alles ordentlich miteinander vermischen - naschen zwischendurch nicht vergessen - mit einigen übriggebliebenen Himbeeren garnieren und zum Schluss Sahne drauf. FERTIG und LECKA!!!

Mittwoch, 2. Mai 2012

W wie Wählen gehen oder Kaffeetrinken mit dem designierten Landtagsabgeordenten Thorsten Schick

Morgens, halb zehn in Deutschland: Der Iserlohner Lokalpolitiker Thorsten Schick (CDU) sitzt gemütlich im Fraktions-Büro seiner Partei, als das feige Reporterhühnchen dreimal an ihm vorbeirennt, weil es die richtige Tür nicht findet. Er nimmt es gelassen, reichte mir charmant die Hand zur Begrüßung und  Während er mir beim Frühstück von seinem ersten missglückten Radiointerview mit Kaiser Franz Beckenbauer berichtete, sah ich mein eigenes Interview zwecks Aufregung den Bach runter gehen. Ich habe mir einen großen Milchkaffee gegönnt, damit ich mich von meiner eigenen Aufregung etwas ablenken konnte.
"Aufgeregt - warum? Ich müsste doch eigentlich aufgeregt sein?" meinter er charmant, während er sich zwei  Wurstbrötchen auf den Teller legte. Na, er hat gut Reden! Normalerweise unterhalte ich mich mit anderen Müttern über Kinderkrankheiten oder die Probleme bei den Hausaufgaben, nicht über die Politikverdrossenheit der hiesigen Bevölkerung.

Doch so kurz vor der NRW-Landtagswahl steht dies mal an. Deshalb habe ich mich an einem schönen sonnigen Montag morgen ins Büro der CDU-Fraktion begeben, um mich mit dem kandidierenden Landtagskandidaten auf einen Milchkaffee zu treffen. Und hier kommt nun das Ergebnis. (Für mein erstes Interview gar nicht mal so übel, würde ich sagen *rotwerd*)



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