Freitag, 30. März 2012

I wie irrewerden oder Wo ist meine Zeit?

Wenn ich nicht schon durch ärztlich bestätigtes Zertifikat, Urkunde und Auszeichnung wüßte, dass ich irre bin, dann wäre nun der beste Zeitpunkt, dieses noch mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

In einer Zeit, in der sich die Uhr schneller dreht, als das 43 Meter hohe Kettenkarussel auf der Cranger Kirmes, kann man vor lauter Informationsbelastung kaum noch atmen. Wenn ich sehe, wie schnell alles geht, habe ich den Eindruck, ich würde ständig im Stehen schlafen. Da schaut man mal einen Tag nicht ins Internet und schon ist man nicht mehr up-to-date! Meine Güte, wo soll das denn noch hinführen? Ich bin ja schon halbwegs überfordert, wenn ich versuche alle interessanten Links und Beiträge meiner vielgeschätzten Kollegen (und ich bin mal frech und nenne sie einfach so!) zu lesen oder wenigstens zu überfliegen. Da geht ja schon fast ein halber Vormittag drauf...

Wie soll ich denn dann noch meine eigenen verrückten Ideen in einen brauchbaren und für die Nachwelt halbwegs lesbaren Zustand bringen? Grrrr... Ich brauche Zeit! Vielleicht kann jemand mit mir ein Tauschgeschäft eingehen. Es gibt doch sicher genügend Menschen, die sich den ganzen langen Tag langweilen und nicht wissen, was sie vor lauter Nichtstun anstellen sollen...

Für Vorschläge bin ich immer zu haben!

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