Montag, 30. Januar 2012

I wie Iserlohn

I - immer eine leere Fußgängerzone ab 19 Uhr

S - Seilersee (der einzige See Deutschlands, über den eine Autobahnbrücke führt)

E - Eishockey (Wir sind alle Iserlohner Jungs...)

R - rundherum mit Wald bedeckt, weshalb Iserlohn auch sinnigerweise Waldstadt heißt

L - Luxuslärm (mit dem Drummer hab ich schon zusammen Burger verkauft... damals!)

O - oh, wie schön ist das Sauerland...

H - Henkelmanns Jazzclub

N - Naherholungsgebiet, viel frische Luft und endlose Wanderwege

Sonntag, 29. Januar 2012

H wie Hurra, ich hab ne Karte für Wirtz in Bochum

Ich hab lange hin und her überlegt, wie ich den Namen Daniel Wirtz, Konzert, Karten oder sonstige Begriffe unter dem Buchstaben H vereinen kann und habe mich dann für "Hurra" entschieden! Aus zweierlei Gründen:

1. weil ich endlich aus dem Hintern gekommen bin und mich bemüht habe, das gute Stück zu kaufen und
2. weil ich mich echt riesig freue auf das Konzert.



Das erste Konzert im November war ein echtes Highlight und ich war echt mächtig beeindruckt von dem Jungen und ich bin gespannt ob die Akustic Voodoo Tour Teil II genauso geiöl wird...

Montag, 23. Januar 2012

G wie gut getarnt

"Mama, da ist eben ein Wolf durch unseren GARTEN gelaufen!" Die Kurze war vom Tisch aufgesprungen und zur Fensterscheibe geeilt. Nur kurz zur Erläuterung: Sie sitzt mit dem Rücken zum Fenster, hält allerdings vom Essen sowenig, wie ein Schneemann vom Sommer, weshalb sie ihre Augen, Ohren und Finger überall, nur nicht auf dem Tisch hat...

"Ein Wolf? Bist du dir sicher?"
"Jaaaaaaaaa..."
"Mein Kind, hier gibt es keine Wölfe! Und schon gar nicht in unserem Garten!"
"Aber ich hab ihn gesehen!"

Wir wohnen nur 10 Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt, dass sich ein Wolf (!) in unseren Garten verirrt haben sollte, konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Iserlohn wird zwar als Waldstadt beworben, aber zwischen all den Wildschweinen, Hirschkühen und Feldhasen wurde in der Tat noch kein Wolf gesichtet.
Dennoch machte sich auch bei mir die kindliche Neugier bemerkbar und zusammen pirschten wir uns auf die Terrasse.

Kein Wolf in Sicht! Wusst ichs doch, sie hat mich ausgetrickst, damit sie nicht mehr weiter essen muss... Also, scheuchte ich meine Kurze wieder hinein und belächelte ihren ausgeprägten Erfindungssinn, als mich plötzlich keine 10 Meter entfernt zwei funkelnde Augen anblitzten.

Es war ein Fuchs - fast so groß wie ein Schäferhund, mit rotgraubraunem Fell und zottigem Schwanz. Der hatte sich einfach als Wolf getarnt und unser friedliches Mittagessen beendet. Nun bleibt nur noch die Frage, was der Kerl bei uns im Garten gesucht hat, so weit entfernt vom Wald.

Meine Güte, unser Garten gleicht langsam einem Zoo: Salamander, ein Grünspecht, ein Eichelhährpärchen, hunderte Eichhörnchen, dazu ne fette Taube, ein Kranich und jetzt noch der Fuchs - wir sollten Eintritt nehmen.

Montag, 16. Januar 2012

F wie frühreif

Wann ist wohl der richtige Zeitpunkt für ein Kind das elterliche Haus zu verlassen? Unsere Große hat gestern für sich beschlossen, dass dies in 14 Jahren der Fall sein wird. Ihren Erste-Klasse-Rechenfortschritten nach zu urteilen ist das dann mit 21 Jahren.
Seit gestern redet die Kurze von nichts anderem mehr. Sie wird mit 21 Jahren ausziehen, aber in die Nähe, damit wir sie immer fleißig besuchen. Mit ihren Brüdern hat sie schon verabredet, dass diese jeden Tag zum Helfen vorbei kommen müssten. Und sie braucht auch keinen Mann, hat sie gesagt. Kinder will sie auch keine, dass ist ihr zu anstrengend, hat sie gemeint. Dafür will sie sechs Katzen - die Namen der Katzen hat sie sich schon überlegt!
Und sie braucht einen Kratzbaum für die Katzen, der bis unter die Decke reicht. Und natürlich eine Wohnung mit genügend Zimmern.

Heute morgen hat sie sich ihre Wohnung mittels Papier und Buntstiften schon mal provisorisch eingerichtet. Ist auch alles drin: ein Katzenzimmer, ein Wohnzimmer mit Couch, ihr Zimmer, Mamas und Papas Zimmer, das Gartenzwergzimmer für den Mittleren und ein kleines Zimmer für den Jüngsten, dazu eine Küche, einen Flur mit drei Etagen (irgendwie sieht ihr Haus aus, wie unser Haus... naja...) sogar ein Gaderobe hab ich gesehen. Fürs Badezimmer muss sie noch anbauen, dass passte nicht mehr.

Ist das nicht ein bisschen frühreif? Sie ist doch erst 7 und kann kaum das "M" vom "N" unterscheiden...

Sonntag, 15. Januar 2012

E wie Einschalten erlaubt

Unser Mittelkind hatte Geburtstag und wünschte sich einen Nintendo 3ds mit Mario Kart 7 - bekommen hat er eine riesige Kiste voller Legosteine. Die Enttäuschung hielt sich in aushaltbaren Grenzen. Denn seit dem letzten Jahr sind wir nämlich auch zur Nintendo-Familie mutiert. Wir haben SIE alle und unser fünfjähriges Mittelkind ist der ungeschlagene Gold-Pokal-Gewinner im MarioKart64. Die alte Mühle funktioniert noch einwandfrei und weckt bei der älteren Generation gewisse nostalgische Gefühle. Allerdings sieht die ältere Generation im Spiel gegen das Junggemüse ALT aus (im wahrsten Sinne des Wortes!) Der Kurze zieht uns alle ab!!! Darum mussten wir seine Konsolen-Erfolgsgeschichte etwas eindämmen und haben ihm etwas pädagogisch Sinnvolles geschenkt.


Legosteine sind großartig! Außerdem regen sie die Fantasie an - bei Groß und Klein. Meine etwas abgestumpfte Erwachsenen-Fantasie wurde durch die bunten Bausteine wieder ganz langsam in Gang gesetzt. Hier heißt es den Kopf einschalten und Geschichten selber erfinden, statt sich den bunten Bildern auf dem Fersehschirm hinzugeben.

Und tatsächlich ging die Rechnung auf. Sie haben alles zusammen angefangen zu bauen. Erst ein einfaches kleines Haus, woraus kurzerhand ein Gefängnis für den Zombie und die Mumie wurde und danach eine Bühne für die Lego-Rocker. Das Gefängnis wurde schnell zum Merchandising-Verkaufsstand, wo der Kleinste statt nem Eis ein T-Shirt kaufte und die Rocker auf der Bühne schmetterten "Schatzi, schenk mir ein Foto!". Die Fans fielen Reiheweise um und wurden von der Feuerwehr in einer selbstgebauten Schubkarre auf eine einsame Insel bebracht, wo der Hai als Krankenschwester arbeitete.

Ich bin garantiert nicht gegen eine gesunde Medienerziehung, aber zwischendurch den Kopf einschalten ist durchaus erlaubt.

Mittwoch, 11. Januar 2012

D wie Durcheinander in Dortmund

Mein eigentliches Wort musste ich aufgrund aktueller Ereignisse mal ein bisschen zurück setzen, denn wir waren Samstag im Ikea Dortmund. Jeder eingefleischte Ikea-Liebhaber weiß, dass es Samstags immer besonders voll ist, die Warteschlangen an den Kassen ins Unendliche wachsen und im Restaurant ein Sitzplatz nur mit der nötigen Ellenbogen-Taktik zu ergattern ist. Nichtsdestotrotz waren wir wagemutig und stürzten uns ins Getümmel. Den letzten Parkplatz im Parkhaus erwischend, flanierten wir fröhlich pfeifend in unser Möbelhaus des Vertrauens. Und noch lachten wir über die Autoschlange, die versuchte aus dem übervollen Parkhaus heraus zu kommen.

Innen war es nicht besser - eng und stickig, die Gänge vollgestopft mit Menschen, quäkenden Kindern und Erstsemester, die auf den Matratzen Probe lagen...
Anderthalb Stunden später waren wir fertig - im wahrsten Sinne des Wortes und traten den Rückzug an. Natürlich nicht ohne vorher am Schwedenshop vorbeizuschauen. Die Schlange dort war erträglich! Und zwischendrin ertönte eine etwas verwirrte Stimme aus dem Ikea-Lautsprecher: "Die kleine Shakira wird vermisst. Sie trägt ein rosa Diadem und kann im Smaland abgegeben werden." (Die kleine Shakira wurde wahrscheinlich von der kleinen Beonce und dem kleinen Dieter geärgert und ist ausgebüchst...)
Das mit dem Schweden-Burger ist echt ne tolle Sache. Ganz einfaches System - Brötchen mit Wurst... naja... ah, der Lautsprecher ging wieder an: "Ein kleines Mädchen wurde gefunden, das sucht seine Mama. Es hat einen rosa Pulli und eine lila Weste, dazu ein rosa Diadem." Ein Aufatmen unter den Schweden-Shop-Gästen - die kleine Shakira war wieder da. Dann konnten wir ja wieder gehen...

Also, wir hätten gekonnt, wenn nicht das gesamte Parkhaus der A40 zur Hauptverkehrszeit geglichen hätte. Autos, überall standen Autos, jede Reihe war vollgestopft mit wartenden Verkehrsmitteln und aufgeregte Möbelhausbesucher gestikulierten wild umher. Es kam auch keiner mehr rein, und die die schon fast drinnen waren, kamen nicht weiter... Es war ein irres Durcheinander... Nun ja, wir hatten Zeit und konnten warten! Erst mal einen Kaffee trinken gehen, den gibts immerhin mit Ikea-Kundenkarte umsonst. Kaum hatten wir den Fuß wieder im Haus tönte auch schon wieder der Lautsprecher: "Die kleine Shakira möchte jetzt endlich bei den Küchen abgeholt werden." Arme Shakira, dachte ich nur, dich will keiner haben.
Mittlerweile regelte die Polizei den Verkehr auf dem Ikea-Parkplatz, die aufgebrachte Menge lernte, wie ein braver Autofahrer einfädelt und nach einer knappen Stunde und drei kostenlosen Kaffees konnten auch wir endlich die Rückfahrt antreten. Was für ein Durcheinander. Ich hoffe nur, die Eltern haben ihre Shakira noch abgeholt...

Dienstag, 3. Januar 2012

C wie "Cello" von Udo Lindenberg

So ein Ohrwurm ist schon etwas Unangenehmes. Man hat ihn und wird ihn nicht mehr los. Mit viel Geduld und noch mehr Überredungskunst kann man ihn vielleicht irgendwann überzeugen seinen warmen gemütlichen Platz im Kopf zu verlassen, doch meist ist es ein aussichtsloses Unterfangen. Ohrwürmer sind ja in der Regel auch nicht immer angenehm. In der Hitparade der Kurzen steht zum Beispiel Micky Krause mit "Schatzi schenk mir ein Foto" auf Platz 1. So ein Ohrwurm kann schon mal Unangenehm werden, wenn er sich im Kopf einnistet.

Bei "Cello" von old Udo Lindenberg sieht das da schon ganz ander aus. Eigentlich mochte ich Udo nie so wirklich. Aber dieses Lied ist so eingängig, dass es seit Wochen als Ohrwurm in meinem Kopf festsitzt. Der Wurm ist jetzt nicht unbedingt bösartig, sondern taucht in den unmöglichsten Situationen ganz geschmeidig auf, um mich daran zu erinnern, dass er noch da ist! Ich bin sogar dem Mainstream gefolgt und hab die LiveCD gekauft (ähem...) und habe mich wirklich überzeugen lassen. Old Udo hats echt drauf! Hut ab. Und als Liebeserklärung an meinen Ohrwurm widme ich den 3. Buchstaben im Kinderküchen-ABC dem "Cello".


Montag, 2. Januar 2012

B wie bunte Bilder selbst gemacht







Für den Buchstaben B mach ich es mir mit ein paar bunten Bildern mal ganz einfach. Während meiner fast sechsmonatigen Schreibblockade hab ich angefangen zu malen. Das Positive am Malen: Man kann seiner Kreativität freien Lauf lassen, kann sich mit den unterschiedlichsten Farben austoben und hat ein sichtbares Ergebnis. Das Negative daran ist zweifelsohne der fehlende Platz, um die ganzen Leinwände unterzubringen...

Schreibt mir eure Meinung