Samstag, 31. Dezember 2011

A wie adäquate Alternative zum Raclette

Ich hab wirklich kurz mit mir ringen müssen, ob ich am 1. Januar mit der 1 oder lieber mit dem A anfangen werde. Obwohl ja beides passend ist denn die 1 im Januar ist der Anfang eines neuen Jahres und somit wäre beides wohl irgendwie gerechtfertigt.

Aber ich habe über die Anarchie in meinem Kopf gesiegt und mich für das A entschieden, dass da so ganz am Anfang steht - groß, mächtig, kräftig auf zwei Beinen, so wie jeder am Anfang stehen sollte. Und weil das neue Jahr heute begonnen hat und gestern zu Ende ging und das wohl 90 % der Bevölkerung* mit einer ordentlichen Portion Raclette-Käse gefeiert haben, wollte ich am Anfang des Jahres mal eine adäquate ALTERNATIVE vorschlagen.

Warum wird der arme Raclettomat denn nur für den einen Tag im Jahr ausgepackt? Hat schon mal einer darüber nachgedacht, ob er (also der Raclettomat) sich nicht in irgend einer Art und Weise diskrimminiert vorkommen könnte? Jedes Jahr am 31.12 wird der eingestaubte Automat aus den Schränken gegraben, fein säuberlich hergerichtet und in einer Nacht total eingesaut, so dass er für den Rest des Jahres sein Dasein wieder in den Untiefen der Schränke verbringen muss. Er hat es verdient mehr als einmal im Jahr zu zeigen, was er so drauf hat. Sylvester lässt sich doch auch anders speisen. Eine adäquate Alternative wäre doch ein schön gegrilltes Steak vom Holzkohlegrill (wer friert, soll sich was anziehen!), eine selbst gemachte Pizza (von mir aus auch mit Raclette-Käse) oder ein Ofen-Schnitzeltopf. Manch einer mag vielleicht auch Karpfen , Fondue, Gulaschsuppe oder Pommes mit Currywurst, oder wie wäre es mal mit einem Brathuhn (macht sich ja schließlich allein in der Röhre). Mettbrötchen sind auch immer wieder köstlich. Es gibt so viele Möglichkeiten, sich Sylvester den Bauch voll zu schlagen.

Also strengt euer Hirn mal ein bissl an und überlegt euch ne Alternative zum Raclette für Sylvester 2012!!! Euer Raclettomat wird es euch danken.

* 90% der Bevölkerung = Freunde, Verwandte und Bekannte (um nicht für Verwirrung zu sorgen und noch nicht geschriebene Statistiken zu verfälschen)

Gute Vorsätze kann jeder... ich auch

Da habe ich doch kürzlich noch gefragt, ob irgendwer meine Ideen gesehen hätte und promt kam eine angeflogen... sowas, hätt ich nur mal eher gefragt!
Also, ich habe ja in den letzten Wochen regelmäßig hin und her überlegt was ich denn hier mit der Kinderküche weiter machen soll. Schreiben ja oder nein - den Blog komplett einschläfern und einfach mal einen neuen aufmachen oder ganz was anderes... vom vielen hin und her überlegen rauchte mein Kopf und nix ging mehr, Totalausfall sozusagen.

Aber ich habe mich entschlossen der Kinderküche noch mal ne Chance einzuräumen. Man kann nicht immer das Alte wegwerfen, um dann was Neues auch nur halbfertig zu machen. Ich bin ja lernfähig und deshalb darf die Kinderküche bleiben. Ich werde mich im kommenden Jahr aber mal dem ABC beschäftigen und natürlich mit dem Zahlenraum bis 26. Jede Woche kommt eine Geschichte mit dem entsprechenden Buchstaben des ABCs oder einer Zahl...

Aber da ich mich kenne (und ich habe mir auch für kommendes Jahr vorgenommen jede Woche joggen zu gehen... *zwinker*) wird es bei dem guten Vorsatz bleiben und das Kinderküchen-ABC hat wahrscheinlich nach dem D keine weiteren Buchstaben mehr anzubieten... Warten wirs ab!

Freitag, 30. Dezember 2011

Bilanz 2011

Und weil ich eine dieser Personen bin, die eigentlich nix zu sagen haben, starte ich mal freiweg einen Jahresrückblick, der keinen interessiert.

Zu aller erst: Vom Jahr 2011 bin ich sowas von enttäuscht, man glaubt es kaum. Ursprünglich habe ich das Jahr auserkoren, damit es MEINS wird. Und wo ich am Anfang noch sehr enthusiastisch war, das Jahr mit einem fröhlichen HALLO! begrüßt habe, da würde ich am Ende doch gern die Tür hinter 2011 schließen, den Schlüssel wegwerfen und vergessen was gewesen. Aber daran sieht man, dass so ein Jahr aus mehr als 360 Tagen besteht und keiner wie der andere ist. Wichtig am Ende des Jahres ist lediglich: ICH LEBE wieder und ich schreibe, also BIN ICH WIEDER...

Genug geschwafelt: Das Jahr 2011 in Stichpunkten

Mein Lieblingsessen 2011: Schweinshaxe mit Sauerkraut
Mein Lieblingsgetränk: Kirschwein
Mein bestes Konzert: Daniel Wirtz in Dortmund
Meine Lieblingsfarbe: schwarz
Mein Lieblingsbuch 2011: "Das Lied von Leben und Tod" von Marcelo Figueras (und weil ich mich so ungern entscheide mein Lieblingsbuch ever "Die Liebe in Zeiten der Cholera" von Gabriel García Márquez)
Mein Album 2011: "Road Salt One" von Pain of Salvation, obwohls schon von 2010 war
Mein Lieblingslied 2011: "Unintended" von Muse
Mein Lieblingscomputerspiel: Rappelz
Meine Lieblingsbeschäftigung 2011: Tja, das Malen hats Schreiben von der Poleposition verdrängt
Mein Lieblingswort 2011: psychosomatisch

Hab ich noch etwas vergessen? Und jetzt noch ein Abschlusssatz an das alte Jahr: Komm nicht wieder, und wenn doch, dann bring ne Flasche Kirschwein mit...

Montag, 19. Dezember 2011

Ein Hoch auf Hausaufgaben

So, das sind jetzt nicht meine Worte, sondern die meiner vorpubertären Erstklässlerin:

"Hausaufgaben sind dooooof!"

(Wenn sie wüßte, dass sie bald aufs Gymnasium muss, dort das Abi machen soll, um danach zur Uni zu gehen und ihren Doktor zu machen... Da soll sie sich mal nicht über die popligen Hausaufgaben in der Grundschule beklagen!!!)

Grrrrrrrrrrr...

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Vom Nikolaus fertig gemacht

Weihnachten steht vor der Tür! Der Baum ist geschmückt, tonnenweise Plätzchen sind gebacken und alle Geschenke besorgt. Jetzt kann eigentlich nichts mehr passieren.
Glücklicherweise haben wir den Nikolaustag schon überstanden. Als ich an jenem denkwürdigen Tag zum Kindergarten kam, tönte mein Mittlerer voller Häme:

"Der Nikolaus war heute da. Einige der KLEINEN Kinder haben voll geheult!"

"Warum denn?" fragte ich vorsichtig.

"Na, die haben gedacht, der Nikolaus würde sie fertig machen!"

AHA. Macht der Nikolaus kleine Kinder fertig? Ich dachte immer, dass wäre eine Erziehungsmethode aus einem mittlerweile weit zurückliegendem Jahrtausend. Da habe ich doch in meiner Naivität angenommen, die Zeiten vom bösen Nikolaus, der kleinen harmlosen Kindern mit der Rute droht, wären längst Geschichte.

Ich kann sie mir richtig vorstellen - sie warten in geselliger Runde auf ihre Nikolaussocken und rutschen ungeduldig auf den kleinen Stühlchen herum, nicht wissend, ob der Nikolaus bemerkt hatte, dass sie kürzlich mit den Fingern heimlich im Schokokuchen herumgestochert haben. Die Unruhe wird größer, als ihnen einfällt, dass sie die Fasermaler der Schwester an der frisch gestrichenen Wand hinter dem Regal bemalt haben und Mamas Lieblingsparfum als Lufterfrischer benutzten... Ohoh... und da öffnet sich langsam die Tür zum Gruppenraum. Der Raum ist abgedunkelt (ist bei so einem Sch...wetter ja auch nicht schwer, wird ja sowieso nicht richtig hell!), ein paar Kerzen (natürlich LED) erhellen das Zimmer und die Kleinen sitzen in gespannter Erwartung im Stuhlkreis...

Ja, meine Güte! Bei unseren wohlbehüteten verweichlichten Bob-der-Baumeister-Guckern, kann diese Spannung schon mal in Tränen enden...

Mein Jüngster hat nicht "geheult", wie er mir stolz berichtete. Der guckt ja auch kein Bob-der-Baumeister mehr... Und weil ja bald Heiligabend ist und dann der Weihnachtsmann, das Christkind und die Eltern Geschenke bringen, ist die winzige Socke von dem Nikolaus sowieso schon lange vergessen!!!

Schreibt mir eure Meinung