Samstag, 11. Dezember 2010

Meine Assoziation zum assoziativen Schreiben

Wer weiß was das ist bekommt gleich zu Beginn 100 Gummipunkte. Ich konnte es mir denken und als es sich bestätigte, standen mir die Haare zu Berge!

Ich kann so etwas nicht. Mir fällt nie etwas ein. Ich bin darin der totale Versager...

Ok, für alle die es nicht wissen: Assoziatives Schreiben bedeutet im weitesten Sinne, das aufzuschreiben, was einem ohne zu überlegen, sofort und unmittelbar zu einem bestimmten Wort, einem Satz einfällt. Das klingt eigentlich ganz leicht und für die sechs anderen Teilnehmer unserer kleinen "Strickrunde" scheint dies auch kein Problem zu sein. Warum dann bei mir?

Ich, als Texterin habe normalerweise keine Probleme damit fünfmal die Wortgruppe "Urlaub mit Hund in der Sächsischen Schweiz" in einem 250-Worte Text unterzubringen. Allerdings bereitete es mir Schwierigkeiten inerhalb von 15 Minuten aus den fünf Lieblingsworten meiner linken Leidensgenossin einen brauchbaren Text zu schreiben. Oder fällt euch spontan zu "Seele, Auge, Baum, Götter und Geister" etwas Nützliches ein???

Zu solchen Begriffen habe ich keine Assoziationen. Auch nicht zu dem Satz: "Wenn ich der Nikolaus wäre, dann..." (na ja, mir ist doch was eingefallen, soll ich mal vorlesen?)

"Wenn ich der Nikolaus wäre, dann hätte ich gern einen grünen Mantel. Rot ist schon lange out und grün ist doch auch eine schöne Farbe. Die Bäume sind grün, das Gras auf den Wiesen. Grüne Wiesen erinnern mich an den Sommer, an Spaziergänge durch den Wald, an Vogelgesang und an das Leben. 'Grün beruhigt und fördert das Denkvermögen', so begründete unser Leher damals in der Schule die hässlichen kakifarbenden Wände in den Klassenzimmern."

Ich hör' lieber auf, das geht gar nicht! Die anderen Texte waren so schön... Nikolauskritisch, weihnachtlich, besinnlich... Gut, zum Warmschreiben geht's vielleicht noch.

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