Mittwoch, 21. Juli 2010

"Meine Cousine Rachel" von Daphne Du Murier

Nie wäre ich auf die Idee gekommen, Daphne Du Murier zu lesen, bis mich dieses Buch aus einer der Kisten förmlich ansprang. Mein zur Zeit sehr eingeschränktes Langzeitgedächtnis (obwohl, beim Kurzzeitgedächtnis sieht es auch nicht besser aus...)klickerte langsam, aber geräuschvoll vorwärts. Der Name der Schriftstellerin kam mir seltsam bekannt vor: "Daphne Du Murier, Daphne Du Murier", säuselte ich langsam vor mich hin und schob diesen Namen von einer Ecke meines klapprigen muffigen Gedächtnisschrankes in die andere. Plötzlich kam mir der rettende Gedanke, denn kürzlich habe ich von meiner Nachbarin einen ganzen Stapel "Schundromane" bekommen, die ich an eine Tante Väterlicherseits abgeben sollte, damit diese ihre langweiligen Abende nicht immer nur vor dem Fernseher verbringen müsse. Da ich der armen alten Tante aber nicht zumuten konnte, irgendwelchen Schrott zu lesen, musste ich vorher mal antesten... Und in einem eben dieser Romane fühlte sich die Hauptfigur mit einer Romanheldin von Daphne Du Murier sehr verbunden. Komischer Gedanke.

Leider habe ich von der guten Frau noch kein einziges Buch gelesen, obwohl sie für ihre schriftstellerischen Leistungen sogar in den Adelsstand erhoben wurde. Aber ich habe jetzt mit "Meine Cousine Rachel" angefangen, denn das ist dieses besagte Buch von Daphne Du Murier. Scheint ganz nett zu sein, denn es geht angeblich um eine betörend schöne, aber eiskalt berechnende Mörderin, die kurz nach der Hochzeit in Florenz ihren Ehemann ermordet haben soll. Oder war sie es doch nicht? Ich werde es bald wissen und dann aufklären.

Kommentare:

  1. Ich verlege das "Vernächtnis der alten Dame" einfach mal auf eine extra Seite. Ich finde, das hat sie verdient!

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