Dienstag, 25. Mai 2010

Eine Zugfahrt, die ist lustig!

Wenn Mutter eine Reise tut,
dann tut das ihrem Mute gut.
Vor allem mit drei kleinen Kindern,
wir wollen ja den Spaß nicht mindern.

Die Reise startet mit der Bahn,
da braucht man nicht alleine fahrn.
Das Publikum im Bahnabteil
ist für den Nachwuchs einwandfrei.

Den ersten Fragen nach dem Zug,
ob er denn Silber oder Rot,
folgen bald noch viele Fragen
über Straßen, die befahren,
über Felsen und auch Wiesen,
die sich gut bespielen ließen:
Fußball mit dem Brüderlein,
auf dem Feld dort, wäre fein.

Nein, nein, mein Kind, das ist ein Acker.
Und da draußen, sieh mal dort, schlängelt sich die Lenne fort.
„Mama, sind wir denn bald da?“ „Ich muss mal Pippi...“ Das war klar!
Gleich kommt der Bahnhof, schnell, ihr Süßen, passt mal auf,
dort ist es hektisch und auch laut.
„Hier war ich schon“, schreit nun mein Kind, „weiß ganz genau wo wir nun sind“.
Der Hauptbahnhof an dem wir stehen, wenn wir den Zug aus Cottbus sehen,
wo Oma winkend am Fenster sitzt und neben ihr ein Banker schwitzt.

Hier ist die Fahrt noch nicht zu Ende
und viele kleine Kinderhände
suchen nach Obst und nach Gebäck,
was ich verstaut im Handgepäck.
Denn wie heißt es: Unterwegs,
schmeckt noch viel besser so ein Keks.

Die Leute um uns herum lächeln still, erinnern sich vielleicht wie es war, als sie selbst als kekskrümeliger Dötz voller Stauen aus dem Fenster blickten und die Welt an ihnen vorbei flog.

Ein kleiner Blick spricht tausend Bände,
ein scheues Lächeln, ein breites Grinsen,
doch leider ist die Fahrt für uns zu Ende.

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