Montag, 19. April 2010

Kinder und andere Haustiere

Wenn Kinder endlich sprechen lernen, ist jeder Elternteil froh, dass die Zeit des ständigen Schreiens und Quäkens vorbei ist. Das erste "Mama" oder "Papa" vergisst man nicht so schnell und die ersten Sprechversuche der Kleinen bringen jeden Zuhörer in regelrechte Verzückung. Aber so sehr man sich nach sprechenden Kinder gesehnt hat, so sehr vermisst man in dieser Phase doch schon wieder die vorhergegangene!

Warum dies? Warum das? Mama? Mama! Maaaammmaaaa! Ach so, ich habe Neeeeiiiin in meiner Aufzählung vergessen, ich Schussel!

Neben diesen eher gewöhnlichen Worten, welche unsere Kinder in einer Rekordzeit gelernt haben, gehört aber noch ein anderes Vokabular zu unseren Favoriten. Es mag verwundern, doch neben Mama und Nein (warum Kinder als Erstes immer Nein! lernen, ist mir ein Rätsel ;-)) konnten drei Anderthalbjährige als nächstes Wort den Namen unseres Nachbarhundes aussprechen! Immer wenn dieser riesige Bär an unserer Fensterscheibe vorbei läuft, tönt es aus drei nicht unbedingt zarten Kinderkehlen: Buuuuster! Dann hämmern sie gegen die Glasscheibe und ich verdrück mich spontan in ein anderes Zimmer, damit es so aussieht, als würde ich die Szene nicht mitbekommen...

Leider haben die Nachbarn jetzt noch zwei Kaninchen vor dem nahenden Hungertod einer vorpubertären 12-jährigen gerettet, sehr zur Freude unserer Kinder! Ich bin mir nicht sicher, ob sie nicht lieber hätten verhungern wollen, jetzt, wo sie Bekanntschaft mit unserem tierliebenden Nachwuchs gemacht haben. Drücken, herzen und umarmen steht ganz oben auf der Liste der Nettigkeiten. Nur der Hund schein froh, denn dieser hat jetzt gelegentlich wieder seine Ruhe!!!

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