Donnerstag, 11. März 2010

Telefonverkäufer am Werk

Ich sollte keine Werbetexte mehr schreiben! Warum? Es ereignete sich an einem schönen sonnigen Vormittag folgende Geschichte:

Gerade saß ich über einem Text zum Thema Handy, als plötzlich das Telefon klingelte und sich eine nette Dame mit sächsischem Akzent bei mir meldete. Ich kannte die Nummer nicht, ich hätte gar nicht dran gehen sollen! Sie erzählte einfach drauf los und beglückwünschte mich noch einmal zur Geburt meines fast 1,5 Jahre alten Sohnes und schwatzte mir zu allem Überfluss eine Zeitschrift auf. Und als Prämie (wer dabei noch an Zufall glaubt ist selber Schuld) gab es ein Handy! Ich, noch völlig verwirrt von meinem eigenen Text, der höchst ansprechend war(!), entschied mich dann für eine Kochzeitschrift. Ich weiß nicht mal wie das Ding hieß, aber es war am billigsten.

Ja, es war mal wieder einer dieser Tage, an denen ich mit meinen Gedanken mal wieder nicht bei der Sache war. Ein gelungener Tag für jeden Telefonterroristen. Bei uns rufen oft solche Leute an, meist wollen sie meinen Mann sprechen. Damit habe ich dann nichts zu tun, die muss mein Mann dann abwimmeln.

Manchmal lege ich einfach auf. Dann ist es mir auch egal was ich wann, wo und wie gewonnen habe. Aber wenn dann so eine nette Dame mit altheimatlichem Akzent am Telefon ist, dann bin ich manchmal etwas befangen. So sind wir kurz vor Weihnachten zu einer beträchtlichen Anzahl an Weinflaschen gekommen. Natürlich ohne Zeitschriftenabo, aber mit der Garantie eines erneuten Anrufes kurz vor den wichtigsten Feiertagen!!!

Was soll ich sagen? Ich bin schuldig. Vielleicht ist es besser, nicht mehr ans Telefon zu gehen. Ich werde es mir merken, wenigsten in den nächsten 6 Monaten, denn so lang geht mein tolles Probeabo für die Kochzeitschrift, von der ich erst am Tag der Lieferung weiß, wie sie nun heißt. Aber ich setze dann ein paar Rezepte rein...

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