Dienstag, 2. Februar 2010

Hilfe, ich muss zum Zahnarzt

Unser halbjährlicher Pflichtbesuch wurde bereits im Januar zum Desaster. Nicht für mich, sondern für meine fünfjährige Tochter, die erneut eine Begegnung mit Karius und Baktus hatte.

Ja, ja, da hat die Gute zu viele Süßigkeiten genascht und sich die Zähne nicht richtig geputzt. Gut, ich nehme das auf meine Kappe, denn die Aufsichtspflicht liegt doch bei den gehörnten Eltern. Ein wohlwollendes Gespräch der Zahnärztin belehrte mich dann noch einmal, wie wir das in Zukunft mit den Süßigkeiten handhaben sollen: Kleine Portionen nach dem Essen, um danach sofort die Zähne zu putzen. Regelmäßiges Putzen am Morgen nach dem Frühstück und am Abend vor dem Schlafen gehen. Dazu, versteht sich doch von selber, keine süßen Getränke zum Durststillen in der Nacht! Mit hochrotem Kopf nickte ich nur und schämte mich zu Tode, denn mit einer fünfjährigen zweimal im Jahr ein Loch im Zahn flicken zu müssen, zeugt nicht von sehr viel Zahn- und Mundhygiene im elterlichen Haushalt.

Dabei gibt es bei uns schon kaum süße Sachen! Und die, die es gibt, sind pinibel abgezählt und portioniert. Auch das Zähneputzen ist bei uns kein Problem, denn seit die Kinder im Babyalter ihre ersten Beißerchen bekommen haben, sind wir dran und putzen mindestens zweimal täglich.

Auch an zu wenig Kalzium in der Ernährung kann es bei ihr nicht liegen, denn nebem dem morgendlichen Glas Milch, futtert die Kurze für ihr Leben gern Jogurt und isst ihre Brote seit Jahren nur mit Käse!!! Das müsste doch eigentlich reichen...

Es kann nur Veranlagung sein. Die Gene sind schuld. Na, einer muss ja!!! Jetzt müssen wir zum Zahnarzt, um dieses Loch zu flicken. Mir graut es schon davor, habe ich doch eine Phobie gegen Zahnarztstühle und gegen weiße Kittel und natürlich gegen Bohrer, Spritzen, Füllungen, äh... gegen alles, was in einer Zahnarztpraxis so rum steht...

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