Mittwoch, 17. Februar 2010

Die Fastenzeit beginnt

Endlich ist Aschermittwoch! Ich bin froh, dass die närrische Zeit vorbei ist, denn meine Gesichtsmuskeln schmerzen bereits von dem ewigen Grinsen. Aufgesetzte Heiterkeit ist halt nichts für mich. Unser kleiner Ort ist zwar keine Karnevalshochburg, aber ES verfolgt uns trotzdem.
Dieser Aschermittwoch beendet das Übel jetzt und nun kommt die schöne Fastenzeit, wo die Menschen im christlichen Abendland sich endlich wieder besinnen und freiwillig auf liebgewonnene Dinge verzichten können.

So kurz nach Karneval, wo der Kater bei einigen noch nicht ganz ausgezogen ist, fällt das auch nicht unbedingt schwer, denn laut Umfrage im Regionalradio wollen die meisten Menschen auf Süßigkeiten und Alkohol verzichten! Aber warum nur? Um abzuspecken und überflüssige Pfunde vom Weihnachtsfest loszuwerden? Heutzutage wird auf Internet, Schweinefleisch und Weißmehlprodukte verzichtet, auf Fernsehen, Alkohol und üppige Partys.

Und jetzt die alles entscheidende Frage: Wovon möchte ich denn nur fasten? Ich habe schließlich auch so meine liebgewonnenen Gewohnheiten, die sich mehr oder weniger erfreulich auf mein Leben auswirken. Da ist zum Beispiel meine tägliche notorische Müdigkeit, da ich des Nächtens wieder 3 mal aufstehen musste, weil einer Durst hatte, der andere "Pippi" musste und der Dritte schlecht geträumt hat. Dann könnte ich mir vorstellen, dass es sinnvoll ist, seine Zeit nicht durch Trödeleien zu vergeuden. Auch Schimpfen, Motzen und Ungeduld nehmen sehr viel Zeit in Anspruch. Ich könnte mir vorstellen, davon zu fasten, bringt einen unglaublichen Mehrwert. Und vielleicht sollte ich von 3 Litern Kaffee auf 3 Liter Tee umsteigen...

Na dann, auf eine schöne Fastenzeit, die Körper und Geist wieder ins Gleichgewicht bringt.

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