Montag, 14. Dezember 2009

Ja, ist denn heut scho Weihnachten?!

Meine Güte, wie die Zeit vergeht. Kaum war erst Laternenfest und jetzt backen wir schon Plätzchen, haben unseren Tannenbaum geschmückt und haben das Weihnachtsmenü im Kopf schon einmal durchgespielt.

Kann es vielleicht sein, das gerade der Dezember viel kürzere Tage hat? Da klaut uns doch einer jeden Tag eine oder vielleicht sogar anderthalb Stunden, von dem sowieso schon viel zu kurzem Tag. Anders kann ich es mir nicht erklären. Der Adventskalender meiner Kinder zeigte heute den 14. Dezember. Leute, das bedeutet in 10 Tagen ist Weihnachten!!! Nur noch 10 Tage und dann ist auch das Jahr schon wieder rum. Ja was soll ich dazu sagen?

Geschenke sind alle besorgt. Nur für die Kinder, versteht sich! Wir, also meine bessere Hälfte und ich, schenken uns schon seit Jahren nichts mehr. Ist doch sowieso sein Geld! Und den Stress für ihn was passendes zu finden, den tue ich mir nicht an. Er hat doch alles: Eine liebevolle, geduldige, reizende und immer gut gelaunte Ehefrau... drei tolle, fast nie laute und anstrengende Kinder, die immer machen was sie sollen, nicht murren und sich niemals schreiend auf den Boden schmeißen, wenn es mal kein Eis zum Nachtisch gibt... Ein Aquarium mit stillen, leisen Fischen, die von selber ausziehen, wenn es ihnen "stinkt"... einen schnellen DSL-Anschluss, einen Computer und die passenden PC-Spiele und eine "Tatort"flat, die ganze Woche lang (außer Mittwochs).

Was kann ich denn diesem glücklichen Menschen noch mehr schenken? Aber für mich wüsste ich ne ganze Menge...

Montag, 23. November 2009

Ein Pferd, ein Pferd, gebt mir ein Pferd...

Und wenn ich bis gestern glaubte, alles zu wissen, dann wurde ich spätestens heute wieder daran erinnert, dass dies nicht so ist.

Gerade habe ich den Kindergeburtstag meiner Tochter verarbeitet: Es drehte sich von vorn nach hinten um Pferde. Und ich habe alles gegeben. Das Essen war echtes Pferdefutter: Karottenmuffins und Haferkekse, für zwischendurch gab es frisches Obst und Gemüse und zum Abendessen, wie kann es anders sein, Pommes!!!

Mit der Deko habe ich mich natürlich selbst übertroffen. Was tut man nicht alles für den 5ten Geburtstag seines einzigen Mädchens??? Aus Krepp und altem Zeitungspapier habe ich Karotten hergestellt. Das war einfacher als gedacht. Und diese lustigen Karotten haben wir dann als Girlande überall in der Wohnung aufgehangen. Ein paar Sofakissen noch mit gelben Krepp umwickelt und fertig waren die Strohballen (Ersparte mir das Besorgen eines echten Ballens und meinem Göttergatten ersparte es den Dreck und den damit verbundenen mittelschweren Herzklabaster!)

Und als wäre das noch nicht genug, erfuhr durch Zufall (Wer bitte glaubt hier an den Zufall?) unser herzallerliebstes Nachbarskind vom bevorstehenden Pferdegeburtstag und brachten ihren alten Kläpper vorbei. Ein Traum aus Plüsch und Geräuschkulisse erwartet uns und unsere Tochter bekam diesen Glanz in den Augen. Kennen sie den? Diesen, oh das hab ich mir schon immer gewünscht, aber meine Rabeneltern sind nicht in der Lage mir diesen Wunsch zu erfüllen und jetzt steht es hier, mein Traumpferd. Sie quälte den armen Gaul direkt mit einer Auswahl an sehr interessanten, noch nie vorher gehörten Namen: Wehry, Rehry, Huhi und wer weiß was noch...

Aber zurück zum eigentlichen Ereignis. Die Party war im vollen Gange, keiner stritt sich, keiner prügelte sich und alles lief sehr zivilisiert ab. Die Kinder wechselten sich sogar beim Reiten von Wehry-Rehry-Huhi-Dings-Bums ab und stritten diesmal nicht einmal wegen der unterschiedlichen Farben der Becher (Wir haben nämlich nicht acht rosafarbende Becher! Wer hat schon so viel davon?). Aber das war völlig unerheblich. Kein Streit. Nicht mal ein bißchen. Sehr entspannter Kindergeburtstag.

Lag vielleicht an der "Valium-Tablette", die ich vorher eingeschmissen habe... Nein, Spaß!

Mittwoch, 11. November 2009

Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne... (2)

So, der lang ersehnte Tag ist gekommen: Eingehüllt in dicke Jacken, mit Mütze, Schal und Handschuh und mit der eigens angefertigten Laterne ging es heute zum Umzug. Erst gab es eine kleine Feier nur für "Mitglieder" der KiGa-Gruppe, Eltern ausgeschlossen, aber dieses durften dann, als Spende für den Förderverein, Kaffee und Glühwein trinken (Das war auch nötig, denn sie standen draußen und es war bitter, bitter kalt).

Mit einem fröhlichem "Laterne, Laterne" auf den Lippen, zog der Zug leuchtender Kraken, Schnecken und Lillifee-Laternen durch die Straßen. Was für ein schöner Anblick!

Bis zum nächsten Jahr.

Dienstag, 3. November 2009

Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne...

Jeder kennt dieses Lied, aus eigenen Kindertagen oder weil er selbst welche hat und jedes Jahr auf Neue den Laternenzug vom Kindergarten mit läuft. Wir schreiben das Jahr 2009 und dies ist mittlerweile unser 4. Umzug und unsere 4. Laterne. Aber nein, diesmal müssen wir ja 2 Stück basteln, weil unser Mittelkind auch schon teilnimmt. Und nächstes Jahr basteln wir dann 3 Laternen und das dann die nächsten ... Jahre!!!

Ich finde Laternenumzüge toll. Unsere Große hat das Laternen - Lied fast durchgängig gesungen. Und schon fängt es im Kindergarten wieder an.

Vor dem Eltern-Kind-Basteln im Kindergarten mit den ganzen stolzen Muttis habe ich mich erfolgreich gedrückt. Dafür habe ich das Theater jetzt zu Hause und schaffe pro Tag nur eine halbe Laterne. Na ja, es sind ja noch 2 Wochen...

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Wieso ist die Gardine schon wieder zu?

Heute ist wieder Waschtag! Endlich können die alten Klamotten vom Leibe gerissen und in der Waschtonne auf dem Balkon eingeweicht werden. Schnell noch die Gardine zu, damit auch niemand mitbekommt, dass wir jetzt nackig durch die Wohnung laufen...

Oh, Männerbesuch in der Damen - WG!? Die Gardine ist schon wieder zugezogen. Na, was das wohl bedeutet? Da hat bestimmt die Mutter Besuch von ihrem jugendlichem Liebhaber und möchte nicht die gesamte Nachbarschaft daran teilhaben lassen... Es kann nur ein Liebhaber sein!!!

Ah, heute ist Wellness angesagt: Gurkenmaske, Olivenölpeeling, Ei im Haar. Klar, dass sieht nicht schön aus! Wir wollen ja den Nachbarn nicht den Abend verderben, deshalb schnell die Gardine zu und alle können den Tag in Ruhe ausklingen lassen.

Einen wunderschönen Abend und auf gute Nachbarschaft!!! (Achten sie auf versteckte Kameras hinter halb geschlossenen Gardinen, es könnte sie jemand beobachten.)

Sonntag, 18. Oktober 2009

Sonntag ist Familientag

Heute ist Sonntag. Wir gehen gleich zu Oma und Opa, das wird schön, denn dann haben wir auch ein wenig Zeit. Oma und Opa sind die besten Spielkameraden für unsere Kurzen.

Einen schönen Nachmittag an alle!

Freitag, 16. Oktober 2009

Sie sind im Bett!!!

Sind die Kinder im Bett beginnt der ganz normale Wahnsinn: Haushalt in Ordnung bringen, Küche aufräumen und Chaos beseitigen. Jetzt werden Telefonate geführt, Bücher gelesen oder im Netz gesurft. Endlich Feierabend mit all seinen guten und, na ja was das Aufräumen betrifft, auch weniger guten Seiten.
Jetzt beginnt für mich die Arbeit erst richtig, denn erst am Abend, wenn die Kleinen schlafen, habe ich Zeit zum Arbeiten (wenn man das Arbeiten nennen kann). Ich bilde mich weiter und lerne, um mir meinen Traum zu erfüllen: Das Schreiben.
Vergleichbar mit einem Neugeborenem, ganz klein, zart und zerbrechlich, so liegt die Schreiberei in meiner Hand. Ganz langsam entwickelt sich was, die ersten Sätze auf dem Papier, die vorher nur im Kopf herum schwirrten, doch nun sichtbar für alle Anwesenden. Die ersten Erfolge, ein Lächeln im Gesicht meines Gegenüber, wenn ich ihn mit hinein ziehe, in meine Arbeit.
Ein Projekt, welches immer neuen Entwicklungsschritten ausgesetzt ist und letztlich wie ein Baby ein Platz im Leben eingenommen hat.
Es geht vor und zurück, manchmal geht es gut, dann möchte ich schreien. Die Realität: Die Angst vor dem weißen Blatt Papier und vor dem Stehenbleiben...

Ein wunderschönes und erholsames Wochenende.

Montag, 12. Oktober 2009

Wir winken uns zu...

Wie froh bin ich über die Tatsache, dass für meine beiden Großen heute der Kindergarten wieder angefangen hat. Nach einer Woche Krankenbett, Fieber, schlechter Laune und einer höchst unausgeglichenen Mama beginnt ab heute für mich wieder das normale Leben.

Auf einen guten und erfolgreichen Start in die Woche...

Dienstag, 6. Oktober 2009

Sie schlugen und sie vertrugen sich

Ich frage mich, warum wir jeden Tag streiten müssen. Sie provoziert und ich lasse mich provozieren. Es ist ein ewiger Kreislauf, es passiert jeden Tag! Ich will sie nicht verletzen, aber meine Worte tun ihn weh, so wie ihre Worte mir weh tun.

Müssen Mütter mit ihren Töchtern streiten? Gehört das zum Leben dazu? Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mit meiner Mutter immer wieder neu im Konflikt lag.

Es liegt auch an mir, ganz oft liegt es an mir...

Sonntag, 4. Oktober 2009

Ein Traum in Rosa - Mädchenherzen schlagen höher

Und dann sagte meine Oma immer zu mir: "Und wenn du zehn Kinder hast, keines gleicht dem Anderen!" Na ja, wo sie recht hatte.

Unser Hauptgewinn trägt rosafarbende Kleider, lackiert sich mit ihrer Freundin (beide, wohlgemerkt, erst 5 Jahre alt!!!) die Fingernägel und zickt den lieben langen Tag vor sich hin. Ich selber bin Einzelkind, war überhaupt nicht verwöhnt und hasse bis heute ROSA. Woran liegt das nur, dass kleine Mädchen dem Rosa-Wahn verfallen, nichts mehr tragen, was nur eine Nuance dunkler ist als eine zarte Rosenblüte und schwarz generell als Jungenfarbe abstempeln.
Ich muss immer wieder feststellen, dass die Stil- und Typenberatung im Kindergarten keine allzu großen Freiräume für den eigenen Geschmack lässt. Auf Gruppenbildern ist es mitunter sehr schwer, sein eigenes Kind in der Rosa-Flut zu erkennen. Trägt man zum Beispiel dunkelblau, wird man bereits im Kindergarten gemobbt und darf im Sandkasten nicht neben der Stil-ikone spielen!

So wunderte es mich auch nicht, als meine Tochter ihre neue Jeans, sehr hübsch verziert mit Ziernähten in ROSA und einem Glitzerherz auf der Po-Tasche, frustriert in die Ecke wirft und mich entgeistert anguckt: "Die ist SCHWARZ!" Das war ihre Feststellung, stimmte jedoch nicht, denn die Hosen war dunkelblau. Das brauchte ich ihr gar nicht zu sagen, denn die kleine Große schüttelte energisch den Kopf und behauptete weiterhin, die Jeans sei schwarz und das könne sie ja wohl nicht tragen. "Das ist `ne Jungenfarbe!" Basta. Somit ist das Gespräch gelaufen und ich durfte die Hosen wieder einpacken. Glücklicherweise habe ich Kassenzettel aufgehoben!

Ich werde von meinem eigenen Geschmack absehen und wieder die rosa Einheitskleidung kaufen, damit meine Tochter glücklich ist mir der doppelte Weg ins Geschäft erspart bleibt...

Samstag, 3. Oktober 2009

Heute ist Tag der Deutschen Einheit!

Herzlichen Glückwunsch an alle Ost-West-Einheiten, die heute ihren persönlichen Einheitstag feiern. Was wären wir nur ohne diesen Tag? Mein Mann und ich, wir wären nicht verheiratet und wir hätten unsere drei Süßen nicht! Also, denk ich gar nicht mehr darüber nach, was wäre wenn, sondern freue mich einfach und genieße den Tag.

Freitag, 2. Oktober 2009

Kinder sind unermüdlich

Es regnet nun schon seit Tagen bei uns. Langsam habe ich das graue Wetter satt! Ich bin müde, ganz langsam und bekomme bei der ersten grauen Regenwolke einen Anflug von Kopfschmerz... Doch all das stört meine drei Zuckerschnuten herzlich wenig, denn die haben genug Energie, um ein Windrad am Laufen zu halten...
Besagte Zuckerschnuten rennen, springen, hüpfen und schreien nun den halben Tag, während Mutter lieber irgendwo mit einem guten Buch und einem heißen Tee auf dem Sofa faulenzen würde. KEINE GNADE!!! Denn sie wollen raus, auf den Spielplatz, wollen toben und durch die Fützen springen bis ihnen das dreckige Regenwasser die Kleidung durchweicht.
Quiekende, vor Freude juchzende Kleinkinder im Regen erregen meist die Aufmerksamkeit der Passanten, die mit Regenschirm und in dicke Jacken eingehüllt vorbei schleichen und mit einem Lächeln auf den Lippen weiter ihres Weges ziehen.
Und wenn sie so richtig nass sind und ihnen die Nase läuft und die kleinen zarten Finger ganz kalt werden, dann geht es zurück nach Hause, wo sie sich mit einem warmen Kakao in eine dicke Decke hüllen.

Und wenn Mutter dann ihre kleine Bande, friedlich ihren Kakao schlürfen sieht, wie sie so da sitzen in ihrer warmen Kuscheldecke, dann geht ihr das Herz auf und die Kopfschmerzen sind auch wie weggeblasen...

Einen fröhlichen verregneten Nachmittag noch!

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Mein Ego meldet sich zu Wort


Jetzt bin ich dran!

Fünf Jahre war ich nun Mutter, Hausfrau und Eheweib. Nicht, dass das nicht genug wäre und ich damit nicht ausgelastet wäre...
Mehr als AUSGELASTET bin ich seit dieser Zeit, denn wir haben drei niedliche kleine Zuckerschnuten in die Welt gesetzt, die mittlerweile beginnen sich eine eigene Meinung zu bilden...
Kinder sind toll!!! Ich liebe meine DREI soooo sehr. Und jetzt kommt das ABER: Aber ich habe fast 10 Jahre nach der Schule (Hilfe, so lang ist das schon wieder her...) das Schreiben WIEDER entdeckt und nun kann ich gar nicht mehr genug davon bekommen...

So, und deshalb bin ich jetzt hier.
Herzlich willkommen, Sandra-Maria! Schön, dass du dabei bist.
Danke!

Schreibt mir eure Meinung